Private Kleinvermieter in Deutschland zeigen sich bei energetischen Sanierungen und Mieterhöhungen weiterhin zurückhaltend. Das geht aus dem „Vermieterreport 2025“ hervor, den die DI Deutschland.Immobilien AG gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) veröffentlicht hat.
Demnach plant nur etwa die Hälfte der befragten rund 1.000 Vermieter künftig Sanierungsmaßnahmen. Als Gründe für die Zurückhaltung nennen sie vor allem fehlende Dringlichkeit, mangelnde Informationen über politische Vorgaben und hohe Kosten.
Auch bei der Mietpreisgestaltung agieren die meisten Vermieter vorsichtig: Über die Hälfte verzichtet bei Neuvermietungen derzeit auf Mieterhöhungen, im Bestand erfolgen sie meist nur wegen gestiegener Betriebskosten. Die Mehrheit der Befragten sieht die Vermietung vor allem als langfristige Altersvorsorge. Kritisch äußerten sich viele zur Wohnungspolitik: Nur 17 Prozent zeigten sich mit ihr zufrieden. Die Studienautoren fordern von der Politik klare und verlässliche Rahmenbedingungen, um die privaten Vermieter für Klimaziele und Neubauprojekte stärker zu mobilisieren.
Den vollständigen Report finden Sie hier.
Die Deutschland.Immobilien Gruppe mit Sitz in Hannover ist ein Marktplatz für Anlageimmobilien. Teil der Online-Plattform sind sowohl fremd- als auch selbstentwickelte Immobilienprojekte, vor allem im Bereich altersgerechtes Wohnen und Pflege. Deutschland.Immobilien wurde 2008 gegründet und beschäftigt ca. 130 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist seit 2019 Teil der MLP-Gruppe.