reconcept legt neue Anleihe für Windenergieprojekte in Deutschland auf
Der Projektentwickler reconcept will den Ausbau der Windenergie in Deutschland mit einer neuen Unternehmensanleihe finanzieren. Der „reconcept WindEnergie Deutschland I“-Bond hat ein Volumen von bis zu zehn Millionen Euro und bietet über sieben Jahre einen festen Zinssatz von 7,25 Prozent pro Jahr.
Mit dem Emissionserlös sollen vor allem neue Windenergieprojekte in Nord- und Ostdeutschland entwickelt werden. Geplant sind sowohl neue Windparks als auch das sogenannte Repowering bestehender Anlagen. Dabei werden ältere Windräder durch leistungsstärkere Turbinen ersetzt. Ergänzend könnten auch Batteriespeicher integriert werden.
Der Ausbau der Windkraft gilt als zentral für die Energiewende. Nach Angaben des Unternehmens steigt der Strombedarf durch Elektrifizierung, Digitalisierung und den Ausbau von Rechenzentren deutlich an. Um das politische Ziel eines Anteils erneuerbarer Energien von 80 Prozent am Stromverbrauch bis 2030 zu erreichen, müsse der Ausbau der Windenergie beschleunigt werden.
Der gesetzliche Ausbaupfad sieht bis 2030 eine installierte Leistung von 115 Gigawatt an Land vor. Ende 2025 lag die installierte Leistung in Deutschland jedoch erst bei rund 68 Gigawatt. Zudem blieb der Zubau zuletzt hinter den Erwartungen zurück.
reconcept verweist zugleich auf zusätzliche Impulse durch neue gesetzliche Vorgaben. So sollen bis Ende 2032 bundesweit zwei Prozent der Landesfläche für Windenergie ausgewiesen werden.
Das Unternehmen ist seit mehr als 25 Jahren im Bereich erneuerbare Energien aktiv und zählt nach eigenen Angaben zu den frühen Anbietern von Windkraftinvestments in Deutschland. (DFPA/abg)
Die Reconcept GmbH mit Sitz in Hamburg konzipiert Kapitalanlagen mit dem Schwerpunkt auf Erneuerbare Energien. Das 1998 gegründete Unternehmen hat bislang gemeinsam mit mehr als 21.500 Anlegern Anlagen im In- und Ausland mit einem Investitionsvolumen von in Summe rund 685 Millionen Euro (Stand: 31.10.2025) realisiert.