Scope überprüft hep-Rating
Wie die Ratingagentur Scope gestern meldete, hat sie das Asset-Management-Rating der hep Kapitalverwaltung AG, „under review for possible downgrade“ gestellt, weil diese an die Green Sun Investments Holding GmbH verkauft und damit gesellschaftsrechtlich von der hep global GmbH getrennt wurde.
DFPA bat Thorsten Eitle, Vorstand der hep Kapitalverwaltung AG und Geschäftsführer der Green Sun Investments Holding GmbH, um Erläuterung. Eitle sagt: „Die Ausgliederung der hep Kapitalverwaltung AG sowie weiterer Gesellschaften aus dem Segment ‚Investments‘ aus dem hep global Konzern stellt einen seit Langem geplanten und strategisch sinnvollen Schritt dar. Ziel dieser Maßnahme war es, die bereits zuvor bestehende funktionale Trennung zwischen den Geschäftsbereichen konsequent weiterzuführen und organisatorisch zu festigen. Die Eigentümerstruktur bleibt dabei unverändert gegenüber der ursprünglichen Konstellation.
Im Rahmen der aktuellen Bewertung hatte Scope detaillierte Fragen zum Konzernabschluss der hep global GmbH gestellt, zu dem die hep Kapitalverwaltung AG nicht mehr gehört. Zwar bestehen weiterhin Geschäftsbeziehungen zwischen den verschiedenen hep Gesellschaften, jedoch ist aus unserer Sicht eine Bewertung auf Konzernebene nicht mehr zielführend. Ein Asset Management Rating sollte primär die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Asset Managers beurteilen. In unserem Fall betrifft dies den Bereich ‚Investments‘ und insbesondere die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG). Fragestellungen, die außerhalb dieses Bereichs liegen, sollten daher keinen Einfluss mehr auf die Bewertung haben.
Aus diesem Grund haben wir Scope darüber informiert, dass wir das Rating in der bisherigen Form nicht weiter fortführen möchten.“ (DFPA/ljh)
Seit 2008 entwickelt, baut, betreibt und finanziert die hep-Gruppe Solarparks weltweit. Weltweit. Die von hep entwickelten Photovoltaik-Großanlagen haben eine Kapazität von über 1.350 Megawatt Peak. Von den Standorten in Deutschland, Japan, Kanada und den USA betreibt hep selbst 30 Solarparks. Die Pipeline für künftige Vorhaben fasst rund 5.900 Megawatt Peak.