Umfrage: Pflegeappartements vielen Anlegern noch unbekannt
Pflegeappartements als Kapitalanlage sind in Deutschland vielen potenziellen Investoren noch weitgehend unbekannt. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts Civey im Auftrag des Anbieters Pecuria hervor.
Demnach kennen rund 58 Prozent der Befragten die Möglichkeit, einzelne Pflegeappartements zu erwerben, nicht. Weitere knapp sieben Prozent sind unsicher. Insgesamt ist die Anlageform etwa einem Drittel der Zielgruppe bekannt, wobei gut zehn Prozent angeben, sich bereits damit beschäftigt zu haben oder investiert zu sein.
Als wichtigstes Argument für ein Investment nennen die Befragten den steigenden Pflegebedarf infolge des demografischen Wandels. Auch stabile Erträge und steuerliche Vorteile werden angeführt. Renditechancen spielen hingegen bislang eine untergeordnete Rolle, was laut Studie vor allem auf mangelndes Wissen zurückzuführen ist. Knapp die Hälfte der Teilnehmer konnte keine konkreten Vorteile benennen.
Als größte Risiken gelten das mögliche Versagen eines Betreibers sowie fehlende Kenntnisse über das Investitionsmodell. Mehr als ein Drittel der Befragten sieht hierin zentrale Hürden. Weitere Bedenken betreffen Konflikte unter Eigentümern und die Wiederverkäuflichkeit der Immobilien.
Branchenvertreter sehen in den Ergebnissen ein erhebliches Marktpotenzial, verweisen jedoch auf die Notwendigkeit von mehr Transparenz und Aufklärung. Angesichts des wachsenden Bedarfs an Pflegeplätzen könnte die Anlageform künftig stärker in den Fokus privater Anleger rücken. (DFPA/abg)
Die vollständige Umfrage finden Sie hier.
Die Pecuria GmbH ist ein Spezialist für den Einzelvertrieb von nachhaltigen Pflegeapartments.