ZIA-Posititionspapier mit klaren Forderungen
Corporate Real Estate ist Treiber von Innovationen und sichert die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Die Zahlen belegen es deutlich: Der Gesamtwert der Unternehmensimmobilien in Deutschland beträgt 11,2 Billionen Euro. Das Corporate Real Estate sichert 3,3 Mio. Arbeitsplätze und schafft damit Zukunftssicherheit für Unternehmen und ihre Beschäftigten. So das jetzt veröffentlichte ZIA-Positionspapier.
Der ZIA fordert in dem Positionspapier Bund und Länder auf, Planungs-, Genehmigungs- und Umsetzungsprozesse zu beschleunigen und durchgängig zu digitalisieren, damit Standortentscheidungen einfacher getroffen und neue Immobilien für die Transformationen schneller gebaut werden können.
Auch sollen die Arbeitsstättenverordnung und die Technischen Regeln für Arbeitsstätten, die maßgeblich die Gestaltung von Büros vorgeben, an die Anforderungen der hybriden Arbeitswelt angepasst werden. Ebenso müssen Hemmnisse für Beschäftigtenwohnen abgebaut werden.
Mit Blick auf die Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) wird Klarheit und Planungssicherheit gefordert. Ebenso braucht es Klarheit bei der nationalen Umsetzung der europäischen Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie (EPBD) sowie im Hinblick auf die künftige Einstufung von so genannten Kundenanlagen nach den Urteilen des EUGH und BGH.
Das ZIA-Positionspapier steht HIER zum Download zur Verfügung. (DFPA/ljh)
Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) mit Sitz in Berlin ist der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. Er spricht durch seine Mitglieder, darunter mehr als 30 Verbände, für rund 37.000 Unternehmen der Branche entlang der gesamten Wertschöpfungskette.