Zinspolitik und Regulierung bescheren Offenen Immobilienfonds hohe Zuflüsse

Den 13 Offenen Immobilienfonds, in die Privatinvestoren investieren können, flossen 2014 mehr als 2,8 Milliarden Euro netto zu. Damit konnte die Branche das Vorjahresergebnis (vier Milliarden Euro.) nicht erreichen – was in Anbetracht der ohnehin hohen Liquiditätsquoten eher positiv als negativ zu bewerten sei, so die Untersuchungsergebnisse des Analysehauses Scope Ratings. Im Vergleich zum Jahr 2013 verzeichneten mit dem „Hausinvest“ (plus 49 Prozent) der Investmentgesellschaft Commerz Real und dem „UniImmo: Global“ (plus 142 Prozent) des Assetmanagers Union Investment nur zwei Fonds eine Steigerung ihrer Nettomittelzuflüsse. Mit dem „Grundbesitz-global“ und dem „Inter ImmoProfil“ verzeichnen nur zwei Fonds Netto-Mittelabflüsse.

Von den gesamten Netto-Mittelzuflüssen im Jahr 2014 entfallen bereits 1,9 Milliarden Euro – und somit mehr als zwei Drittel – auf nur drei Fonds: den „UniImmo: Europa“ plus 751 Millionen Euro, den „UniImmo: Deutschland“ plus 698 Millionen Euro und den „Deka-ImmobilienEuropa“ (plus 482 Millionen Euro). Auch in Relation zum Fondsvermögen (Ende 2013) fielen die Nettomittelzuflüsse dieser drei Fonds hoch aus: „UniImmo: Europa“ (plus 8,2 Prozent), „UniImmo: Deutschland“ (plus 7,5 Prozent) und „Deka-ImmobilienEuropa“ (plus 3,9 Prozent).

Die beiden Fonds der Union Investment weisen mit 31,5 Prozent („UniImmo: Europa“) und 28,8 Prozent („UniImmo: Deutschland“) die höchsten Liquiditätsquoten auf, gefolgt vom „Grundbesitz Europa“(21,8 Prozent) der Deutschen Bank und dem „Deka-Immobilien Europa“ (18,1 Prozent). Zwar ist die durchschnittliche Liquiditätsquote sämtlicher Fonds im vergangenen Jahr leicht gefallen, was Scope Ratings in Anbetracht der hohen Netto-Mittelzuflüsse auf hohe Investitionsvolumina zurückzuführt, dennoch stellen die hohen Liquiditätsquoten für viele Fonds derzeit eine der größten Herausforderungen dar. Das Preisniveau an den Investmentmärkten insbesondere im Core- und Core+-Bereich sei in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, die Renditen entsprechend gefallen. Fondsmanager müssten trotz des hohen Anlagedrucks sehr selektiv vorgehen, um Objekte mit attraktivem Risiko-Rendite-Profil anzukaufen.

Scope Ratings erwartet aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und der stetig steigenden Nachfrage nach Sachwertinvestments, dass die Netto-Mittelzuflüsse Offener Immobilienfonds in diesem Jahr über denen des Jahres 2014 liegen werden. Die Netto-Mittelzuflüsse der 13 Fonds von zusammen mehr als 500 Millionen Euro im Januar dieses Jahres würden diesen Trend bestätigen. Neben dem Zinsniveau spielen auch die neuen gesetzlichen Regelungen eine bedeutende Rolle. Sie hätten die Produktgattung stabilisiert und bei Anlegern Vertrauen erzeugt.

Quelle: Pressemitteilung Scope Ratings

Die 2002 gegründete Scope-Unternehmensgruppe ist eine bankenunabhängige Ratingagentur mit Sitz in Berlin. Sie ist auf das Rating von Unternehmen, Anleihen, Fonds und Zertifikaten spezialisiert und analysiert Vermögenswerte in Höhe von 1,2 Billionen Euro (Assets under Analysis 2011). (JF1)

www.scoperatings.com

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