Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler sah im abgelaufenen Oktober leicht anziehende Kurse bei tendenziell seitwärts laufenden Umsätzen. Aus insgesamt 431 erfolgreichen Transaktionen (Vorjahr: 652 Transaktionen) entstand ein Nominalumsatz von 13,18 Millionen (Vorjahr: 20,69 Millionen). Der Durchschnittskurs für den Gesamtmarkt erholte sich von 55,74 Prozent im September auf 59,21 Prozent im Oktober und lag damit im Bereich des Vorjahres-Oktobers (59,16 Prozent).
Das Immobiliensegment zeigte sich mit einem durchschnittlichen Kurs von 63,55 Prozent etwas erholt gegenüber dem Vormonat (59,28 Prozent), bedingt durch steigende Nachfrage nach deutschen Shopping- und Gewerbeimmobilien. Aber auch amerikanische und australische Beteiligungen liefen gut. Letztere vor dem Hintergrund des weiterhin schwachen Australischen-Dollars. Aus 306 Transaktionen (Vormonat: 374 Transaktionen) entstand ein Umsatz von 9,77 Millionen (Vormonat: 11,86 Millionen). Damit stand das Immobiliensegment für einen Anteil von 74,14 Prozent am Gesamthandel.
Bei den unter Sonstige Beteiligungen zusammengefassten Assetklassen wie Private Equity-, Erneuerbare Energien- und Flugzeugfonds kam es zu etwas mehr Vermittlungen als in den Vormonaten, woran alle Subsegmente beteiligt waren. Die Zahl der Vermittlungen stieg von 67 im Vormonat auf 82 im Oktober. Der Umsatz erhöhte sich von 1,75 Millionen im Vormonat auf 2,23 Millionen im Oktober. Der durchschnittliche Vermittlungskurs kletterte nach dem September-Tief (35,59 Prozent) auf 44,52 Prozent im abgelaufenen Monat. Ausschlaggebend dafür war das größere Angebot tendenziell höher gehandelter Umweltfonds. Insgesamt wurden im Oktober mit „Sonstigen“ 16,90 Prozent des Gesamtumsatzes erzielt.
Im Sektor Schiffsbeteiligungen lief der Oktober besser als der Vormonat, auch weil ein wenig mehr Containerschiff-Beteiligungen auf dem Markt waren als zuletzt. Der Durchschnittkurs stieg von 48,02 Prozent im September auf 50,99 Prozent im Oktober an. Aus 43 Transaktionen (Vormonat: 34 Transaktionen) entstand ein Umsatz von 1,18 Millionen (Vormonat: 0,88 Millionen). Wie schon in den vergangenen Monaten überwog aber die Nachfrage das Angebot. Insbesondere für Tanker- und Containerschiff-Beteiligungen herrschte weiterhin ein deutlicher Nachfrage-Überhang. Entsprechend gering fiel mit 8,96 Prozent der Segmentanteil am Gesamthandel aus. (DFPA/mb)
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