DVFA fordert Nachbesserungen bei EU-Nachhaltigkeitsregeln
Die Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) hat den Reformvorschlag der EU-Kommission zur Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) grundsätzlich begrüßt, zugleich jedoch Nachbesserungen gefordert.
Positiv bewertet der Verband die geplante Vereinfachung der Regeln, klarere Produktkategorien sowie die stärkere Berücksichtigung von Impact Investing.
Kritisch sieht die DVFA unter anderem die geplante Streichung der Definition nachhaltiger Investitionen sowie mögliche Einschränkungen bei der neuen Übergangskategorie. Auch eine geringere Transparenz durch freiwillige Angaben bei bestimmten Produkten bereitet dem Verband Sorgen.
„Wir benötigen wenige aber relevante Nachhaltigkeits-Kennzahlen verpflichtend von allen Unternehmen“, sagte DVFA-Experte Christoph Klein. Insgesamt fordert der Verband mehr Kohärenz im regulatorischen Rahmen und eine bessere Abstimmung mit bestehenden EU-Vorschriften. (DFPA/abg)
Die ausführliche Stellungnahme lesen Sie hier.
Der DVFA Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management e.V. (DVFA) mit Sitz in Frankfurt am Main ist die Standesorganisation aller Investment Professionals in den deutschen Finanz- und Kapitalmärkten. Für seine über 1.400 Mitglieder aus dem Investment- und Risikomanagement engagiert sich der Verband für die Professionalisierung des Berufsstandes, erarbeitet Standards, fördert den Finance-Nachwuchs und bringt sich in die regulatorische und politische Diskussion ein.