Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundesumweltminister Carsten Schneider haben an der konstituierenden Sitzung des Praxisbeirats für Sustainable Finance der 21. Legislaturperiode teilgenommen. Insgesamt 20 Experten aus Realwirtschaft, Finanzwirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft sollen ihre Erfahrung und ihr Wissen zu Fragen der praxistauglichen Ausgestaltung der Sustainable Finance-Regulierung einbringen. Im Fokus stehen zudem strategische Fragen der Mobilisierung von privatem Kapital für die Transformation.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil: „Wir arbeiten hart daran, dass Europa wirtschaftlich und technologisch stärker und unabhängiger wird. Sustainable Finance ist ein zentraler Hebel für Wettbewerbsfähigkeit, für Innovation und für die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit Deutschlands und Europas in einer unsicheren Welt. Regelwerke müssen unnötige Bürokratie vermeiden und an den praktischen Marktgegebenheiten ausgerichtet werden. Dafür brauchen wir die Erfahrung und Expertise dieses Beirats.“
Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Nachhaltige Finanzierung wird ein immer wichtigerer Wirtschaftsfaktor. Relevante Akteure auf dem Weltmarkt wie China investieren sehr strategisch in die Green- und Clean-Tech-Zukunftsmärkte. Um in diesem Bereich Weltklasse zu bleiben, müssen deutsche Unternehmen investieren. Hierfür braucht es gute Investitionsbedingungen und Infrastrukturen. Der Praxisbeirat für Sustainable Finance wird mit guten und praxistauglichen Ideen dazu beitragen, dass Deutschlands Wirtschaft stärker und umweltfreundlicher wird.“
Im Mittelpunkt der Arbeit des künftigen Beirats stehe die Frage, welchen Beitrag Sustainable Finance als strategischer Erfolgsfaktor zur Modernisierung der deutschen und europäischen Volkswirtschaften sowie zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit leisten kann. (DFPA/mb)
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