Wirecard-Tochtergesellschaften im Asien-Pazifikraum verkauft

In den Insolvenzverfahren über die Vermögen der Wirecard AG und der Wirecard Sales International Holding GmbH konnten weitere Verwertungserfolge erzielt werden. Nach einem umfangreichen internationalen Bieterverfahren ist der Verkauf von mehreren Tochtergesellschaften im Asien-Pazifikraum vereinbart worden.

Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé konnte die Anteile an der Wirecard e-Money Philippines, Inc., der Wirecard Payment Solutions Malaysia Sdn. Bhd., der Wirecard (Thailand) Co., Ltd. und der Wirecard Payment Solutions Hong Kong Limited an eine Beteiligungsgesellschaft der britischen und niederländischen Technologie-Investmentgesellschaft Finch Capital nach einem weltweiten Investorenprozess verkaufen. Der diese Woche abgeschlossene Kaufvertrag sieht zudem die Veräußerung von Vermögensgegenständen und Lizenzen im Zusammenhang mit dem Datawarehouse der Wirecard Asia Holding Pte. Ltd. sowie der Wirecard Singapore Pte. Ltd vor. Dadurch bleiben auch mindestens rund 110 Arbeitsplätze an den verschiedenen Standorten in Asien erhalten. Die Transaktion unterliegt teilweise noch der Genehmigung durch die örtlichen Bankaufsichtsbehörden. Der Gläubigerausschuss der Wirecard AG hat der Transaktion bereits zugestimmt.

Die veräußerten Gesellschaften bieten Finanzinstituten und regionalen Händlern eine Vielzahl von Zahlungsabwicklungslösungen. Dazu gehören auch das Merchant & Acquiring Geschäft sowie Lizenzen für den Zugang zu den großen Kartennetzwerken.

Darüber hinaus konnte die PT Wirecard Technologies Indonesia mit ihren rund 360 Mitarbeitern und Standorten in Indonesien und Malaysia an die Technologieholding einer indonesischen Unternehmensgruppe verkauft werden. Die PT Wirecard Technologies Indonesia ist ein führender Anbieter von digitalen Softwareprodukten für Banken in Indonesien, Malaysia und weiteren südostasiatischen Ländern.

Zuvor wurde bereits die Wirecard Australia A&I Pty Ltd. an einen australischen Zahlungsdienstleister veräußert. Diese Transaktionen stehen noch unter üblichen Vollzugsbedingungen.

„Der Verkauf dieser Beteiligungen stellt einen weiteren Erfolg für die Gläubiger dar. Trotz schwieriger Ausgangslage ist es nach einem anspruchsvollen Bieterverfahren gelungen, die Gesellschaften bestmöglich zu veräußern und substanzielle Zuflüsse für die deutschen Insolvenzmassen zu sichern. Es konnte hier eine Lösung gefunden werden, die eine Fortführung der erhaltenswerten Geschäftsbereiche ermöglicht und gleichzeitig zu einem sehr guten Ergebnis für die Gläubiger führt. Dies ist umso erfreulicher, als damit zu Beginn des Verfahrens nicht zu rechnen war“, so Jaffé. (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung Jaffé

Die Kanzlei Jaffé Rechtsanwälte Insolvenzverwalter ist eine in den Bereichen Insolvenzverwaltung, Insolvenzrecht und Prozessrecht sowie Sanierung tätige Sozietät.

www.jaffe-rae.de

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