Lagebericht KGAL Investment Management: 1,7 Milliarden Euro Investitionen prognostiziert

Die Grünwalder Kapitalverwaltungsgesellschaft KGAL Investment Management wurde im Dezember 2012 gegründet und verwaltete 2018 zwei aktive Übergangsfonds und zehn aktive geschlossene inländische Spezial-AIF (alternative Investmentfonds) der Assetklassen Immobilien, Flugzeuge und Erneuerbare Energien.

KGAL verfolgt eine Internationalisierungsstrategie mit dem Ziel, den Kundenstamm institutioneller Anleger, insbesondere aus Staaten der Europäischen Union, zu erweitern. Darüber hinaus wurde 2018 auf Initiative der KGAL durch die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft ein Sondervermögen aufgelegt, das auch von Privatanlegern gezeichnet werden kann. Ziel ist es, mit diesem Produkt neben dem Eigenkapital-Markt für institutionelle Anleger langfristig einen weiteren Zugang zum Eigenkapital-Markt für Privatanleger zu etablieren.

In der Assetklasse Immobilien wurde in Spezial-AIF mit 117 Millionen Euro deutlich weniger als die geplanten 270 Millionen Euro Eigenkapital platziert. Erstmalig wurden Investitionen in Polen, Irland und den Niederlanden abgeschlossen. Der Anteil der im Ausland abgeschlossenen Immobilien-Investments betrug 27 Prozent. Für die Spezial-AIF des Bereichs Infrastructure wurden mit 146 Millionen Euro weniger als die geplanten 160 Millionen Euro Eigenkapital platziert und die Platzierungen im Bereich Flugzeuge lagen mit 121 Millionen Euro deutlich unter den Erwartungen.

2018 betrugen die gesamten Provisionserträge 42,9 Millionen Euro (Vorjahr: 37,3 Millionen Euro). Davon entfielen 12,5 Millionen Euro (Vorjahr: 13,2 Millionen Euro) auf das Portfolio-, Transaktions- und Assetmanagement. Darüber hinaus konnten 13,1 Millionen Euro (Vorjahr: 11,0 Millionen Euro) Provisionserträge im Zusammenhang mit dem Erwerb von Assets für im Aufbau befindlichen Fonds sowie laufende Honorare 17,3 Millionen Euro (Vorjahr: 13,1 Millionen Euro) für von der Gesellschaft verwalteten Fonds generiert werden. Die deutliche Zunahme der laufenden Honorare resultiert aus den hohen im Vorjahr getätigten Investitionen, welche die Höhe der verwalteten Assets entsprechend steigerte.

Zum Jahresschluss 2018 betrug das Kommanditkapital der KGAL 5,0 Millionen Euro. Die Kapitalrücklagen beliefen sich auf 5,0 Millionen Euro. Zusammen mit dem Bilanzgewinn von 7.6 Millionen Euro (Vorjahr: 6,9 Millionen Euro) wird ein Eigenkapital von insgesamt 17,6 Millionen Euro (Vorjahr: 16,9 Millionen Euro) ausgewiesen. Die Eigenkapital-Quote liegt bei 60,1 Prozent (Vorjahr: 63,5 Prozent). Die KGAL IM plant dabei für das Geschäftsjahr 2019 einen Jahresüberschuss in Höhe von rund 8,4 Millionen Euro.

Für das Jahr 2019 erwartet die KGAL, dass im Bereich Immobilien Eigenkapital in Höhe von rund 445 Millionen Euro, im Bereich Infrastructure rund 50 Millionen Euro und im Bereich Flugzeuge rund 475 Millionen Euro bei nationalen und internationalen Investoren platziert werden kann. Auf Basis des zum Jahresanfang 2019 bestehenden Volumens von Kapitalzusagen und den erwarteten weiteren Eigenkapitalplatzierungen für bestehende und neu konzipierte Fonds in Höhe von 970 Millionen Euro werden Investitionen der Fonds in Höhe von 1,7 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 1,5 Milliarden Euro) erwartet. (DFPA/LJH)

Quelle: KGAL Lagebericht 2018

Die KGAL GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen mit langjähriger Expertise in den Assetklassen Immobilien, Infrastruktur (Energie) und Flugzeuge. Das verwaltete Investitionsvolumen aller Objekt- und Beteiligungsgesellschaften betrug im Jahr 2018 rund 20,5 Milliarden Euro. Insgesamt vertrauen uns rund 72.000 Investoren (inkl. Mehrfachzeichnungen). Davon sind 214 institutionelle Investoren.

www.kgal.de

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