Die Elektrifizierung der Weltwirtschaft verändert nicht nur einzelne Sektoren, sondern schafft völlig neue Marktstrukturen. Strom entwickelt sich zum dominierenden Energieträger und durchdringt sämtliche Wirtschaftsbereiche – von der Mobilität über die Wärmeversorgung bis zu industriellen Prozessen. Dabei spielen Energie- und Digitalsicherheit eine immer wichtigere Rolle.
Die Elektrifizierung der Weltwirtschaft verändert nicht nur einzelne Sektoren, sondern schafft völlig neue Marktstrukturen. Strom entwickelt sich zum dominierenden Energieträger und durchdringt sämtliche Wirtschaftsbereiche – von der Mobilität über die Wärmeversorgung bis zu industriellen Prozessen. Dabei spielen Energie- und Digitalsicherheit eine immer wichtigere Rolle.
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Komplexe Herausforderungen
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Diese Entwicklung stellt uns vor gewaltige Herausforderungen. Schwankende Großhandelsstrompreise und steigende Investitionen in Dekarbonisierung beeinflussen die Rentabilität industrieller Entwicklungen erheblich. Gleichzeitig steigt die Komplexität der Stromnetze. Die Integration Erneuerbarer Energien, der Ausbau der Netzinfrastruktur und die Entwicklung innovativer Speicherlösungen erfordern massive Investitionen. Auch wenn der übergeordnete strukturelle Trend unaufhaltsam erscheint, bleiben die Zeitpläne in vielen Teilsegmenten ungewiss.
Besonders deutlich zeigt sich der Wandel in der Verschmelzung von Energie- und Digitalinfrastruktur. Die wachsende Nachfrage nach Rechenzentren treibt diese Entwicklung voran. Solche energieintensiven Anlagen benötigen nicht nur eine zuverlässige Stromversorgung, sondern auch erstklassige Netzanbindungen. Hier entstehen neue integrierte Ökosysteme, die Investoren attraktive Chancen bieten.
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Das Vereinigten Königreich hat ehrgeizige Ziele
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Mit dem Regierungsaktionsplan „Clean Power 2030“ verfolgt das Vereinigte Königreich ein ambitioniertes Vorhaben: Bis 2030 sollen 95 Prozent der Stromerzeugung aus sauberen Energiequellen stammen. Vor dem Hintergrund des rasanten Ausbaus der digitalen Infrastruktur und anhaltend hoher Energiekosten eröffnen sich daraus Chancen für eine strategische, langfristige Kapitalallokation.
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Vorteile privater Infrastrukturinvestitionen
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Private Infrastrukturinvestitionen behalten ihre Stärken, denn sie korrelieren weniger mit dem gesamtwirtschaftlichen Wachstum, bieten Inflationsschutz und fokussieren sich auf stabile Kapitalrückflüsse. Im aktuellen Umfeld ermöglichen sie zudem – anders als börsennotierte Infrastrukturwerte – eine direkte Beteiligung an der Transformation unserer Energiesysteme.
Durch die Übernahme von Rivington Energy, einem auf Projekte zur Energiewende spezialisierten Unternehmen, besteht Zugang zu einer Projektpipeline der nächsten Generation. Dazu gehören unter anderem energieeffiziente Rechenzentren, Solar-Repowering, B2B-Energielösungen sowie gemeinschaftlich genutzte Solar- und Batteriespeicher.
Für langfristig orientierte Anleger eröffnet sich damit eine Möglichkeit, an den strukturellen Veränderungen der Energiewirtschaft teilzuhaben – mit Fokus auf Stabilität, Nachhaltigkeit und planbaren Erträgen.
Tom Bolton ist Managing Director bei Federated Hermes Infrastructure, London, Großbritannien.
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Der Beitrag ist zuerst im im EXXECNEWS Schwerpunkt Infrastruktur erschienen.