1. InnovationsDay des BAI

Frank Dornseifer
Frank Dornseifer

Am 30. September 2021 veranstaltete der Bundesverband Alternative Investments (BAI), die zentrale Interessenvertretung der Alternative-Investments-Branche in Deutschland, seinen 1. InnovationsDay. Im Rahmen der Online-Konferenz präsentierte der BAI den über 200 Teilnehmern Innovationen und Innovatoren in der Asset-Management-Branche. Zentrale Themen waren die Digitalisierung, die Blockchain-Technologie und die Tokenisierung von Assets sowie die damit einhergehende Regulierung.

„Auch die Alternative Investments Branche befindet sich in einem fundamentalen Transformationsprozess und nicht nur die rasante Entwicklung der Technologie und ihrer Anwendungsmöglichkeiten, sondern vor allem auch die sich immer weitere konkretisierende Regulierung in Deutschland und Europa beflügeln diesen Prozess. Wer diese Dynamik ignoriert und jetzt nicht agiert, der droht vom Wandel überrollt zu werden“, so Frank Dornseifer, Geschäftsführer des BAI, in seiner Eröffnungsrede.

Diese Einschätzung wurde von den Teilnehmern des hochkarätig besetzten Technik-Panels unter der Leitung von Dr. Sven Hildebrandt, geschäftsführender Gesellschafter der DLC Distributed Ledger Consulting GmbH (Hamburg), geteilt. „Es entsteht eine komplett neue Assetklasse, die Assetklasse der nativen Digital Assets“, so Hildebrandt in seinem Impulsvortrag. Unter dem Motto „Wie geht das?“ stellten anschließend Daniel Andemeskel (Universal-Investment/UI Enlyte), Jakob Drzazga (Scaling Funds), Dr. Matthias Hirtschulz (d-fine), Thomas Langbein (Blocksize Capital) und Christopher May (Finoa) die Blockchain-Technologie und deren Einsatzmöglichkeiten in der Asset-Management-Branche vor. Im Anschluss folgte eine von Frank Dornseifer geleitete Diskussion des regulatorischen Rahmens für Assets und Fonds in Blockchain-Infrastrukturen, insbesondere im Kontext der Einführung von elektronischen und Kryptowertpapieren und der Einführung einer Kryptoquote für Spezialfonds im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), aber auch mit Bezügen zum europäischen Digital Finance Package.

Professor Philipp Sandner vom Frankfurt School Blockchain Center stellte eine wegweisende Studie zu Kryptofonds vor, der sich eine Diskussion über Kryptoassets im Portfoliokontext anschloss. Den Ergebnissen der neuen Studie zufolge existieren weltweit derzeit knapp 950 Fonds, die in Kryptowerte, Tokens oder Blockchain-Startups investieren. Etwa die Hälfte davon sind Venture-Capital-Fonds. Die andere Hälfte sind „echte“ Kryptofonds, die etwa Arbitrage-Strategien, Market-Making oder andere Ansätze haben. Die meisten dieser Fonds sind in den USA ansässig oder haben Offshore-Strukturen. Daneben ist die Schweiz ein oft gewählter Standort für Kryptofonds.

Im weiteren Verlauf folgten praxisorientierte Vorträge von Experten aus der Fonds- und FinTech-Branche zu Decentralised Finance und Chancen und Risiken für die Fondsbranche, zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Asset-Management-Sektor, zur Kryptoregisterführung, zur Abwicklung und Verbuchung von Token im Wertpapiergeschäft, zu Marktplätzen für digitale Assets sowie zum Aufsatz und Betrieb einer Krypto-Kapitalverwaltungsgesellschaft.

Im Rahmen der Online-Konferenz verkündete der BAI mit Blocksize Capital die Aufnahme des 250. Mitglied in den Verband. Als weitere neue Verbandsmitglieder begrüßte der BAI zudem Rimon Falkenfort, GreenTec Capital, Capcade und Nordea Investment Management. Dornseifer kommentierte dies wie folgt: „Alternative Investments sind eine Erfolgsgeschichte, gleiches gilt für den BAI. Über Jahre hinweg haben wir ein fulminantes Wachstum hingelegt und dies zeigt, dass wir nicht nur zukunftsorientiert arbeiten, sondern auch die richtigen Themen setzen. Dass jetzt ausgerechnet ein FinTech-Unternehmen und Infrastrukturanbieter für Digital Assets Mitglied Nr. 250 wird, ist bestimmt kein Zufall, sondern passt zu unserer strategischen Ausrichtung, in der neben Sustainable Finance auch Digital Finance eine herausragende Rolle spielt. Auch für die neue Bundesregierung werden diese Themen eine zentrale Bedeutung einnehmen. Wenn diese nun im Koalitionsvertrag auch noch stärker auf Alternative Investments setzt und den Fondsstandort Deutschland und deutsche institutionelle Investoren stärkt, wären die Grundlagen für eine erfolgreiche Legislaturperiode gelegt.“ (JF/JPW)

Der Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI) mit Sitz in Bonn ist die Interessenvertretung der Alternative-Investment-Branche in Deutschland. Der 1997 gegründete Verband hat über 250 Mitgliedsunternehmen aus allen Bereichen des professionellen Alternative-Investments-Geschäfts, wie zum Beispiel Banken, Fondsgesellschaften, Beratungsunternehmen, Hedge- und Private-Equity-Fonds sowie Branchen-Dienstleister.

www.bvai.de

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