Der Versicherungskonzern Allianz beendet das langjährige Beteiligungsprogramm für Mitarbeiter des US-Anleihemanagers Pimco und übernimmt ausstehende Beteiligungseinheiten gegen Barzahlung. Für ehemalige Beschäftigte, die noch Anteile halten, wird eine Zahlung von mindestens 1,4 Milliarden Euro fällig.
Die Allianz SE hat ihr Recht ausgeübt, den sogenannten Pimco M Unit Plan zu beenden. Das Programm wurde zwischen 2008 und 2020 aufgelegt und ermöglichte Mitarbeitern des Vermögensverwalters Pacific Investment Management Company (Pimco) eine Beteiligung an dem Unternehmen. Die ausstehenden M Units entsprechen derzeit einem Anteil von 9,4 Prozent an Pimco, teilte Allianz mit. Pimco gehört seit 2000 zum Allianz-Konzern.
Die ausstehenden Beteiligungseinheiten von ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern sollen nun gegen eine Barzahlung zurückgekauft werden. Allein die ehemaligen Beschäftigten halten zusammen einen Anteil von 4,4 Prozent an Pimco. Dafür werde Allianz bei Abschluss der Transaktion mindestens 1,4 Milliarden Euro zahlen, erklärte der Konzern.
Aktuelle Pimco -Mitarbeiter erhalten die Möglichkeit, ihre M Units unter einer neuen, separaten vertraglichen Regelung bis über das Ende ihrer Beschäftigung hinaus zu behalten. Mit der Beendigung des bisherigen Programms will Allianz die Struktur der Mitarbeiterbeteiligung bei Pimco neu ordnen. (DFPA/abg)
Der Allianz Konzern ist einer der weltweit führenden Versicherer und Vermögensverwalter. Der wichtigste und bedeutendste Markt des Unternehmens ist Deutschland, wo die Allianz 1890 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen hat. Pimco zählt zu den weltweit größten Anleiheinvestoren. Der Vermögensverwalter mit Sitz im kalifornischen Newport Beach verwaltet mehrere Billionen US-Dollar an Kundengeldern und ist ein zentraler Bestandteil des Asset-Management-Geschäfts der Allianz.