Allianz Deutschland meldet Umsatzplus in allen Sparten

Der Versicherer Allianz Deutschland hat im ersten Halbjahr 2020 trotz der schwierigen Rahmenbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie robuste Geschäftsergebnisse erzielt. Der Umsatz stieg in allen drei Versicherungssparten um insgesamt 1,7 Prozent auf 22,4 (Vorjahr: 22,0) Milliarden Euro. Nach einem deutlichen Rückgang im Neugeschäft während der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen zeichne sich bereits wieder ein Aufwärtstrend ab. „Wir haben in diesen schwierigen Wochen eine hohe Widerstandskraft bewiesen“, sagt Klaus-Peter Röhler, Vorstandsvorsitzender von Allianz Deutschland. „Ein großer Vorteil war, dass wir digital sehr gut vorbereitet sind und unsere Mitarbeiter aus dem Homeoffice heraus sowie unsere Vertreter mit Videoberatung und per Telefon weiterhin für unsere Kunden da sein konnten.“

Die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung erhöhten sich um 1,6 Prozent auf 13,8 (13,6) Milliarden Euro. Das Neugeschäft litt über mehrere Monate unter einer durch Corona bedingten Zurückhaltung der Vorsorgesparer und sank um rund 13 Prozent. Doch auch hier zeigt sich bereits wieder eine Erholung. Um ihren Kunden in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit eine flexible Reaktion auf finanzielle Herausforderungen zu ermöglichen, hat Allianz Leben die bestehenden Möglichkeiten zur Stundung der Versicherungsbeiträge noch einmal deutlich ausgeweitet. Insbesondere im April haben Kunden dieses Angebot angenommen.

Das operative Ergebnis über alle Versicherungssparten hinweg ist um 3,2 Prozent zurückgegangen – überwiegend aufgrund der starken Schwankungen am Kapitalmarkt sowie der Belastungen aus der Betriebsschließungsversicherung. Das operative Ergebnis der Sachversicherung ist insgesamt gestiegen. Grund hierfür ist abermals ein positiver Sondereffekt aus Immobilienverkäufen sowie Entlastungen aus einem rückläufigen Schadenanfall und wesentlich geringeren Elementarschäden. Zudem zeigen sich die deutlichen Abschreibungen aufgrund des Aktienmarkteinbruchs bei der Sachversicherung zum Großteil erst im Nettoergebnis. In der Lebensversicherung und in der Krankenversicherung lag das operative Ergebnis unter dem des Vorjahres. Grund dafür waren hauptsächlich Abschreibungen in Folge der durch Covid-19 verursachten Turbulenzen am Kapitalmarkt. Das Kapitalanlagenergebnis ging über alle Sparten hinweg um 22,1 Prozent auf 4,5 (5,7) Milliarden Euro zurück. Das Nettoergebnis verringerte sich insgesamt um 31,4 Prozent. Dabei müsse berücksichtigt werden, dass die im zweiten Quartal eingetretenen Werterholungen auf die im ersten Quartal vorgenommenen Abschreibungen auf Aktien nicht ergebniswirksam ausgewiesen werden. Grund dafür seien entsprechende Rechnungslegungsvorschriften. Wirtschaftlich hat die Allianz Deutschland jedoch von der Werterholung im zweiten Quartal profitiert.

„Unsere Finanzstärke und unsere langjährige Expertise in der Kapitalanlage haben uns geholfen, die hohen Schwankungen größtmöglich abzufedern“, so Röhler. „Die Allianz hatte große Teile ihrer Wertpapierbestände abgesichert.“ Hinzu kommt das breite und langfristig ausgelegte Anlagespektrum des Unternehmens.

„Das Kundenverhalten wird durch die Erfahrungen mit Corona noch digitaler“, sagt Röhler. „Daraus entstehen für uns große Chancen, die wir nutzen werden.“ (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung Allianz

Die Allianz Deutschland AG ist ein Versicherungskonzern mit rund 20 Millionen Kunden. Mit nahezu 8.200 Vertretern und 26.400 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen einen Umsatz von 42 Milliarden Euro. Sie trägt damit mehr als ein Viertel zum Gesamtumsatz der Allianz-Gruppe bei.

www.allianz.de

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