Das Analyseunternehmen Franke und Bornberg hat das „Altersvorsorge-Rating 2025“ vorgelegt. Es bewertet über alle drei Schichten 922 Tarife und Tarifkombinationen von 53 Anbietern. Mit 552 Tarifkombinationen ist das Angebot in der dritten Schicht am größten.
Untersucht werden die Kategorien Klassische Rentenversicherung, Index, Beitragsorientierte Hybride (bo Hybrid), Garantieorientierte Hybride go Hybrid) und Fonds. Fondsrenten bilden mit 42,6 Prozent aller Produkte die stärkste Gruppe. Garantieorientierte Hybride folgen mit 19,6 Prozent. Bei der Qualität führen Index- und Fondsrenten; klassische Tarife liegen meist dahinter.
Fonds- und Hybridtarife bieten derzeit laut Analyse die größte Flexibilität und vielfach die kundenfreundlichsten Lösungen. Gleichzeitig eröffneten sie in der Regel höhere Renditechancen. Klassiktarife hingegen gerieten zunehmend ins Abseits. Der gestiegene Höchstrechnungszins habe dem Geschäft bislang kaum neuen Schwung verliehen. Die lang erwartete Reform der Riester-Rente („Altersvorsorgedepot“) könnte noch in diesem Jahr das Kabinett passieren. Damit verbinde sich die Hoffnung auf schlankere Tarife, mehr Transparenz und weniger obligatorische Garantien. Der neue Nachhaltigkeits-Score zeige, ob Nachhaltigkeit tatsächlich im Geschäftsmodell verankert ist. Er diene als zusätzlicher Indikator für hohe Qualität und fließt in die Gesamtwertung ein. (DFPA/mb)
Die Franke und Bornberg GmbH in Hannover analysiert seit 1994 Versicherungsprodukte und Versicherer.