BCA-Heimspiel in Mainz setzt Fokus auf Praxis und Digitalisierung
Mit rund 300 Teilnehmern hat die Branchenmesse „BCA Heimspiel 2026“ in der Mainzer Mewa Arena nach Angaben des Veranstalters einen starken Zuspruch verzeichnet. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Vertriebsimpulse, Digitalisierung und die Vorbereitung unabhängiger Vermittler auf neue regulatorische Anforderungen.
Die BCA AG richtete ihre zentrale Branchenveranstaltung erstmals in Mainz aus. Neben rund 30 Ausstellern bot das Format Workshops und kurze Lerneinheiten zu Beratung, Dokumentation und Prozessoptimierung. Die BCA versteht sich dabei als Dienstleister zur operativen Entlastung von Vermittlern.
Vorgestellt wurde unter anderem ein neuer „Digital Hub“, der die Vermittlerplattform DIVA mit mehr als 1.600 Anwendungen verknüpfen soll. Ziel sei es, Arbeitsabläufe zu automatisieren und Beratungsprozesse schneller sowie rechtssicher abzuwickeln. Vermittler könnten laut BCA zwischen einem betreuten Service-Modell und eigenen Automatisierungen wählen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Reform der privaten Altersvorsorge. Mit dem geplanten Altersvorsorgedepot und dem Altersvorsorgereformgesetz ab 2027 steige der Anpassungsdruck für Vermittler bei Beratung und Dokumentation, erklärte das Unternehmen. Die BCA kündigte dazu digitale Lösungen und Unterstützung bei der Umsetzung regulatorischer Vorgaben an.
Für einen inhaltlichen Impuls sorgte zudem der frühere Fußballschiedsrichter Urs Meier mit einer Keynote zu Entscheidungen unter Druck und Verantwortung im Berufsalltag. (DFPA/abg)
Die 1985 gegründete BCA AG ist ein Maklerpool mit Sitz in Oberursel im Taunus. Derzeit sind ihm rund 8.500 unabhängige Finanzdienstleister angeschlossen. Zur BCA-Gruppe gehören das Haftungsdach BfV Bank für Vermögen AG, der Maklerpool Carat Fonds Service AG, die Carat Asset Management GmbH, die BCA Versicherungsvermittlungsservice GmbH sowie die IT-Schmiede Asuro GmbH.