BlackRock dominiert Bitcoin-ETF-Markt
Der Bitcoin-ETF von BlackRock wächst rasant und lässt die Konkurrenz weit hinter sich. Der „iShares Bitcoin Trust“ (IBIT) nähert sich mit rund 94 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen der Marke von 100 Milliarden und ist damit der 19. größte ETF weltweit. Kein anderer Anbieter erzielt mit einem Krypto-ETF ähnlich hohe Einnahmen.
Laut Daten von Bloomberg und Morningstar hat IBIT in diesem Jahr bereits 23,5 Milliarden Dollar an Zuflüssen verzeichnet und zählt zu den fünf ETFs mit den höchsten Mittelzuflüssen der gesamten Branche. Damit überholte der Fonds kürzlich sogar den „Vanguard Dividend Appreciation ETF“. Im Vergleich liegt der zweitgrößte Bitcoin-ETF, der „Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund“, mit 25 Milliarden Dollar weit zurück.
Zu den größten Investoren zählen Universitäten wie Harvard, Brown und Emory sowie der Staatsfonds Mubadala aus Abu Dhabi, der rund 408 Millionen Dollar in IBIT hält. Auch Großinvestoren wie Goldman Sachs, Jane Street und Millennium Management sind beteiligt.
Während BlackRock vom institutionellen Vertrauen und niedrigen Gebühren profitiert, zögern andere große ETF-Anbieter wie Vanguard, State Street oder Schwab weiterhin, eigene Spot-Krypto-ETFs auf den Markt zu bringen. Analysten sehen darin einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für BlackRock, das mit seiner dominanten Marktposition die Entwicklung neuer Krypto-Produkte maßgeblich prägt. (DFPA/abg)
Der Vermögensverwalter Blackrock ist ein weltweit führender Anbieter im Investmentmanagement, im Risikomanagement und in der Beratung von institutionellen Anlegern. Das Produktportfolio umfasst unter anderem Spezialfonds, Publikumsfonds und börsengehandelte Indexfonds („iShares“). Das Unternehmen mit Sitz in New York beschäftigt rund 16.000 Mitarbeiter in mehr als 30 Ländern.