Ergo Studie: Was Verbraucher über Versicherer und Nachhaltigkeit denken

Die Deutschen legen immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit, auch bei Finanz- und Versicherungsprodukten. Sie unterschätzen jedoch aktuell noch den Beitrag der Branche zu einer nachhaltigen Entwicklung. Wer aber als Kunde den Versicherungsanbieter wechseln will, achtet verstärkt auf Nachhaltigkeit. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Online-Umfrage von Yougov im Auftrag des Versicherungskonzerns Ergo. Das Marktforschungsunternehmen befragte 2.078 Personen.

Laut der Umfrage ist eine nachhaltige Ausrichtung des Versicherers eines von mehreren Auswahlkriterien bei der Wahl einer Versicherung. Dabei gibt es sichtbare Unterschiede beim Alter der Befragten: Jüngeren ist sie wichtiger (18- bis 24-Jährigen) als Älteren (über 55-Jährigen).

Am häufigsten nennen die Befragten das Preis-Leistungs-Verhältnis bei ihrer Entscheidung für eine Versicherung (78 Prozent). Die Höhe des Haushaltseinkommens der Befragten spielt bei diesem Votum keine große Rolle – wohl aber die Zugehörigkeit zu einer Altersgruppe: Von den 18- bis 24-Jährigen achten 56 Prozent auf das Preis-Leistungs-Verhältnis, bei den über 55-Jährigen sind es mit 86 Prozent deutlich mehr.

Konzentriert sich die Frage auf Nachhaltigkeit und ihre Bedeutung für die Auswahl eines neuen Versicherers, steigt die Zustimmung: Immerhin 45 Prozent der Deutschen ist es dann wichtig, dass das Unternehmen nachhaltig wirtschaftet. Auf die Frage, was sie sich genau darunter vorstellen, sagen 45 Prozent, eine gute Unternehmensführung sei wichtig, beispielsweise ein Verhaltenskodex für die Mitarbeiter oder ein verantwortungsvoller Umgang mit Kundendaten. Dann folgen nachhaltige Produkte und Services (31 Prozent), soziales Engagement (27 Prozent), ein umweltfreundlicher Geschäftsbetrieb (26 Prozent) und eine nachhaltige Kapitalanlage (21 Prozent).

Den Versicherern werden vielfältige Möglichkeiten zugeschrieben, wie sie zu mehr Nachhaltigkeit beitragen können. 49 Prozent der Befragten meinen, Versicherer könnten bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels helfen, zum Beispiel durch umweltfreundliche Gebäudesanierung, Versicherungsschutz für Hochwassergebiete oder Maßnahmen zum Gebäudeschutz vor Unwetterschäden. 46 Prozent schätzen, Versicherer könnten Anreize für die umweltfreundliche Nutzung von Geräten, Gebäuden und Autos schaffen, etwa durch die Förderung von Reparaturen statt Ersatz in der Schadensabwicklung. 42 Prozent finden, Versicherer könnten den Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützen, indem sie entsprechende Anlagen versichern und den Versicherungsschutz auf deren spezifische Bedürfnisse und Risiken zuschneiden. Nur 12 Prozent der Befragten sind der Meinung, es sei nicht Aufgabe von Versicherern, die nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.

Der Aspekt der Nachhaltigkeit ist auch ein Kriterium bei einem möglichen Wechsel zu einem anderen Versicherer: 40 Prozent der Befragten wären auf jeden Fall oder vielleicht bereit, zu einem Versicherer zu wechseln, den sie als nachhaltiger empfinden. Aus dieser Gruppe wären wiederum 46 Prozent auf jeden Fall oder vielleicht bereit, dafür höhere Kosten in Kauf zu nehmen. (DFPA/JF1)

Die Versicherungsgruppe Ergo Group AG mit Sitz in Düsseldorf ist 1997 durch Fusion der Victoria Holding AG mit der Hamburg-Mannheimer AG entstanden. Die Ergo Group gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.

www.ergo.de

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Versicherungen

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