Die Schweizer Wettbewerbskommission hat den geplanten Zusammenschluss der beiden Versicherungskonzerne Helvetia und Baloise genehmigt. Zudem schloss die Europäische Kommission die Prüfung der Foreign Subsidies Regulation (FSR) erfolgreich ab. Im April 2025 hatten Helvetia und Baloise ihre Entscheidung bekannt gegeben, sich mit einer Fusion unter Gleichen zusammenzuschließen. Im Mai stimmten die Aktionärinnen und Aktionäre der beiden Unternehmen dem Zusammenschluss zu.
Auf Basis der bereits vorliegenden Freigaben haben die Verwaltungsräte von Helvetia und Baloise ein mögliches Datum für den Vollzug der Transaktion festgelegt: Sofern alle weiteren notwendigen Genehmigungen vorliegen, soll der Vollzug der Fusion am 5. Dezember 2025 erfolgen. An diesem Tag werden die Aktien von Baloise und Helvetia letztmalig gehandelt und dann aus dem Handel genommen. Die neu ausgegebenen Aktien von Helvetia Baloise werden voraussichtlich erstmals am 8. Dezember 2025 gehandelt. Beide Unternehmen sind weiterhin zuversichtlich, alle noch ausstehenden Auflagen für den Abschluss des geplanten Zusammenschlusses wie geplant erfüllen zu können. (DFPA/AZ)
Die Helvetia Versicherungen mit Sitz in St. Gallen wurde 1858 gegründet und zählt derzeit mehr als 6,7 Millionen Kunden in der Schweiz, Spanien und GIAM (German, Italian and Austrian Markets). Helvetia erzielte im Geschäftsjahr 2024 ein Geschäftsvolumen von 11,6 Milliarden Schweizer Franken.
Baloise ist ein europäisches Unternehmen mit Hauptsitz in Basel (Schweiz) und Tochtergesellschaften in Belgien, Deutschland und Luxemburg. Im Geschäftsjahr 2024 erreichte das Unternehmen ein Geschäftsvolumen von rund 8,6 Milliarden Schweizer Franken.