IVFP: Vermittler und Versicherer ziehen sich aus Indexpolicen zurück
Immer weniger Versicherungsvermittler beraten zu Indexpolicen. Zugleich schrumpft das Angebot der Versicherer. Grund sind vor allem geringe Renditechancen infolge niedriger Überschussbeteiligungen, wie eine aktuelle Umfrage des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) zeigt.
Demnach beraten rund 50 Prozent der Vermittler nicht mehr zu Indexpolicen – der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebung. Zudem haben sich zuletzt mehrere Anbieter aus dem Neugeschäft zurückgezogen, wodurch sich die Zahl der Anbieter von 16 auf 13 verringerte. Das IVFP sieht für 2026 zwar leichte Impulse durch gestiegene Marktzinsen und höhere Überschussbeteiligungen, verweist aber zugleich auf eine insgesamt schwache historische Performance vieler Indexpolicen. (DFPA/abg)
Den vollständigen Beitrag zur Umfrage finden Sie hier.
Das IVFP ist eine unabhängige und inhabergeführte Gesellschaft. Sie vergleicht und bewertet Produkte sowie Beratungsprozesse, bietet Finanzdienstleistern fachliche und strategische Beratung sowie eine Vielzahl an Softwarelösungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Damit will das IVFP dazu beitragen, Vorsorge transparenter und verständlicher zu machen.