Prismalife: Ruhige Hand statt Panik

Der Doppelschlag von Coronavirus und Ölpreis-Streit hat nach den deutlichen Kursrückgängen der vergangenen Wochen nochmals zu massiven Kursverlusten an den Börsen geführt. Ebenso rasch wie das Virus verbreitet sich leider auch Angst, so heißt es in einem Kommentar von Holger Beitz, CEO des Lebensversicherers Prismalife.

„Ich verstehe gut, dass Kunden mit Fondsanlagen in Versicherungspolicen die aktuelle Entwicklung mit Sorge betrachten und nach Lösungen suchen, um sich vor Verlusten zu schützen. Gleichwohl sollte die Beurteilung der Lage im Licht der Anlagephilosophie einer Vorsorgepolice betrachtet werden. Dazu ist es nötig, einmal durchzuatmen und sich (wieder) klarzumachen, welche Anlageziele die Altersvorsorge eigentlich verfolgt“, sagt Beitz.

Natürlich seien die vergangenen Wochen an der Börse kein Vergnügen gewesen. Aber die Anlageentscheidungen für eine Altersversorgung seien nicht auf 20 Tage, sondern auf 20 Jahre ausgelegt. Niemand wüsste, wie es weitergeht. Allerdings: Wer in den vergangenen Jahrzehnten in einem beliebigen 15-Jahreszeitraum in einen weltweiten Aktienmix investiert hat und einfach abwartete, habe niemals Verlust gemacht.

Auf dieser Grundlage seien drei Dinge wichtig, zuerst das „Stick to the plan“: Langfristiger Vermögensaufbau fuße auf langfristigen Entwicklungen. Mit der Wahl einer fondsgebundenen Lebensversicherung hätten die Kunden sich für eine langfristige Anlagestrategie entschieden. Ein wesentlicher Aspekt sei dabei die Nutzung der langfristigen positiven Entwicklung der Kapitalmärkte. Kurzfristige – und letztlich zu kurz gedachte – Eingriffe liefen dieser Strategie zuwider. Wichtig sei zudem als zweiter Punkt eine Orientierung an Fundamentaldaten statt an temporären Einflüssen. Die Corona-Epidemie habe Folgen für die Wirtschaft, ändere aber wenig an den Fundamentaldaten. Weltweit suchten große Mengen Kapital, unter anderem wegen der Negativzinsen, geeignete Anlageziele und sorgten für hohe Nachfrage. Da die Erkrankungswelle vermutlich wenige Wochen oder Monate Einfluss auf die Wirtschaft nehme, werden nach einer Beruhigung der Lage die Märkte entsprechend wieder anziehen. Die kurzfristige Realisierung von Verlusten durch Verkäufe berge damit das Risiko, den richtigen Einstiegszeitpunkt zu verpassen. Der dritte Punkt, den Beitz anführt: Die Sparmechanik konsequent nutzen. Langfristige Sparpläne basierten maßgeblich auf dem Cost-average-Effekt. Das bedeutet, dass bei konstanten Sparraten in Zeiten hoher Kurse wenige Fondsanteile erworben werden, bei niedrigeren Kursen entsprechend mehr. Letztere bieten dann auch das höhere Kurspotenzial. Auch dort wäre ein Aussetzen dieser Strategie kontraproduktiv, weil die aktuell günstigeren Einstiegskurse nicht genutzt würden.

Angst sei ein schlechter Ratgeber – Panik ein noch schlechterer. Beitz empfiehlt eine Politik der ruhigen Hand, die an langfristigen Anlageentscheidungen festhalte. (DFPA/mb1)

Quelle: Pressemitteilung Prismalife

Die PrismaLife AG ist ein liechtensteinischer Lebensversicherer mit Sitz in Ruggell. Das Unternehmen entwickelt Fondspolicen und Vorsorgeprodukte vor allem für deutschen Markt. PrismaLife verwaltet Kundengelder in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro.

www.prismalife.com

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