R+V steigert Gewinn deutlich und erreicht 2025 Rekordergebnis
Die R+V Versicherung hat im Geschäftsjahr 2025 ein deutliches Wachstum erzielt und sowohl bei Beitragseinnahmen als auch beim Ergebnis neue Höchstwerte erreicht. Gleichzeitig sieht der Konzern politische Pläne zur Altersvorsorge kritisch und warnt vor Wettbewerbsverzerrungen.
Wie das Unternehmen bei seiner Bilanzpressekonferenz mitteilte, stieg das Konzernergebnis vor Steuern nach IFRS um mehr als 70 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Haupttreiber war ein deutlich verbessertes versicherungstechnisches Ergebnis, begünstigt unter anderem durch ein geringeres Schadenaufkommen. Die Beitragseinnahmen legten um 8,7 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro zu, mit Wachstum in allen Sparten.
Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in der Lebens- und Pensionsversicherung mit einem Plus von 12,1 Prozent. Auch die Schaden- und Unfallversicherung sowie die Krankenversicherung trugen zum Wachstum bei. Die Solvabilitätsquote verbesserte sich auf 204 Prozent und unterstreicht nach Unternehmensangaben die hohe Finanzstärke.
Für das laufende Jahr zeigte sich der Versicherer optimistisch und meldete für das erste Quartal 2026 ein Beitragsplus von 5,6 Prozent. Zugleich kritisierte Vorstandschef Norbert Rollinger staatliche Pläne für ein gefördertes Vorsorgedepot, da diese aus Sicht des Unternehmens zu Wettbewerbsverzerrungen zulasten privater Anbieter führen könnten. (DFPA/abg)
Hier finden Sie den aktuellen Konzerngeschäftsbericht der R+V. Ausführliche Informationen zur Umsatzentwicklung der R+V Gruppe im Jahr 2025 finden Sie hier.
Die R+V Allgemeine Versicherung AG mit Sitz in Wiesbaden zählt zu den größten Versicherern in Deutschland. Sie ist Teil der Genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken.