Der genossenschaftliche Versicherer R+V hat seinen Umsatz in der deutschen Erstversicherung in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres auf 10,1 Milliarden Euro gesteigert. Das entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 9,2 Prozent. Bessere Aussichten für die Wirtschaft, das aktuelle Zinsumfeld und eine sinkende Inflation wirkten sich laut Unternehmen auch auf die Geschäftsentwicklung der R+V positiv aus.
„Die Talsohle scheint durchschritten“, sagt R+V-Vorstandsvorsitzender Norbert Rollinger. Für 2025 zeigt sich der R+V-Chef ebenfalls optimistisch: „Für das Gesamtjahr gehen wir davon aus, die positive Entwicklung des ersten Halbjahres fortzusetzen und deutlich oberhalb des Vorjahres zu wachsen.“ Im Geschäftsjahr 2024 lag das Wachstum in der Erstversicherung bei 2,8 Prozent.
Besonderen Anteil an der positiven Halbjahresbilanz des Versicherers der genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken hat die Lebens- und Pensionsversicherung. Dort legte die R+V um 11,7 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro zu. Nach einem rückläufigen ersten Halbjahr 2024 und einem stagnierenden Gesamtjahr 2024 sei damit die Trendumkehr geschafft. Die laufenden Beiträge wuchsen um 1,0 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro, die Einmalbeiträge verzeichneten einen Anstieg um 28,4 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Besonders positiv entwickelte sich das Beitragsvolumen bei den Neuen Garantien, das um 30,8 Prozent auf 858 Millionen Euro zulegte. Auch das fondsgebundene Geschäft verzeichnete einen Zuwachs von 30,2 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. (DFPA/mb)
Die R+V Allgemeine Versicherung AG mit Sitz in Wiesbaden zählt zu den größten Versicherern in Deutschland. Sie ist Teil der Genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken.