Bauzinsen starten mit Rekord ins Jahr

Im Euroraum tritt die Konjunktur weiter auf der Stelle, schreibt Michael Neumann, Vorstandsmitglied des Baufinanzierungsvermittlers Dr. Klein, in seinem aktuellen Zinskommentar. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe pendelt seit Oktober 2019 zwischen minus 0,2 und minus 0,4 Prozent. Der Bestzins für zehnjährige Hypothekendarlehen stieg nach dem Jahreswechsel kurzfristig von 0,61 auf 0,69 Prozent, nur um wenig später wieder auf die aktuellen 0,6 Prozent zu fallen. Eine Trendwende 2020 sei nicht in Sicht.

„Ich sehe derzeit keine Anzeichen für eine Aufwärtsdynamik und gehe davon aus, dass die Zinsen langfristig auf niedrigem Niveau bleiben werden“, erklärt Neumann. Für angehende Eigeheimbesitzer sind die günstigen Bauzinsen zwar eine gute Nachricht, andererseits trifft sie die Schattenseite der anhaltenden Niedrigzinsphase in Form immer höherer Kaufpreise für Immobilien. „Ich erwarte auch im Jahr 2020 deutlich steigende Immobilienpreise. Das Angebot deckt in sehr vielen Regionen weiterhin nicht die Nachfrage. Wir verzeichnen einen Nettozuzug und einen fortgesetzten Trend zu mehr Wohnfläche je Einwohner bzw. zu mehr Singlehaushalten. Hinzu kommen die historisch niedrigen Zinsen und kaum Anlagealternativen. Das alles zahlt auf weiter steigende Immobilienpreise ein“, prognostiziert Neumann. (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung Dr. Klein

Die Dr. Klein Privatkunden AG mit Sitz in Lübeck ist ein unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 550 Spezialisten. Dr. Klein ist eine hundertprozentige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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