Columbia Threadneedle: „Renditeverfall langlaufender US-Staatsanleihen ist übertrieben“

Der jüngste Renditeverfall bei langlaufenden US-Staatsanleihen ist der Fondsgesellschaft Columbia Threadneedle Investments zufolge übertrieben stark gewesen. Der rasche Rückgang, im Zuge dessen die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen erstmals unter zwei Prozent fielen, sei zum einen von der Unsicherheit in Bezug auf den Handelskonflikt zwischen den USA und China getrieben. „Hinzu kommt die Tatsache, dass die Liquidität während der Sommermonate geringer ist als im Durchschnitt, und fertig ist das Umfeld für übertriebene Kursbewegungen“, schreibt Dave Chappell, Anleihen-Portfoliomanager bei Columbia Threadneedle, in einem aktuellen Marktkommentar.

Columbia Threadneedle führt den unerwartet raschen Rückgang der Renditen langlaufender US-Staatsanleihen auf die Rhetorik der US-Notenbank Fed zurück. Fed-Chef Jerome Powell hatte die jüngste Zinssenkung der Notenbank als übliche Maßnahme in einer solchen Phase des Zyklus bezeichnet. Diese Aussage habe Marktteilnehmer überrascht. „Die Reaktion am langen Ende der Zinskurve bestätigt, dass wir mit unseren Bedenken bezüglich der Wachstumsaussichten nicht allein sind – vor allem dann, wenn die Fed zögert, dem Markt zu folgen, sagt Chappell. (DFPA/JF1)

Quelle: Marktkommentar Columbia Threadneedle

Columbia Threadneedle Investments ist eine Vermögensverwaltungsgruppe, die weltweit für private, institutionelle und Firmenkunden ein Spektrum von aktiv verwalteten Anlagestrategien und -lösungen anbietet. Mit mehr als 2.000 Mitarbeitern wird ein Vermögen von 376 Milliarden Euro verwaltet. (Stand: 31. Dezember 2018). Columbia Threadneedle Investments ist eine Tochtergesellschaft von Ameriprise Financial.

www.columbiathreadneedle.com

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