Commerzbank stärkt regulatorisches Eigenkapital

Die Commerzbank hat die Ausgabe einer nachrangigen Anleihe beschlossen. Diese erfüllt die Anforderungen der Capital Requirements Regulation (CRR) als zusätzliches Kernkapital (Additional-Tier-1-Kapital, AT 1). Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats wird die Anleihe unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre begeben. Die Emission dient dazu, das regulatorische Eigenkapital weiter zu stärken und strukturell zu optimieren.

Die AT-1-Anleihe soll in einem Volumen von mindestens 500 Millionen US-Dollar und einer Stückelung von jeweils 200.000 US-Dollar begeben werden. Die Schuldverschreibung wird eine unbestimmte Laufzeit mit einem frühestmöglichen Kündigungstermin im April 2025 haben. Die Anleihebedingungen sehen ein zeitweiliges Herabschreiben für den Fall vor, dass die harte Kernkapitalquote (CET-1-Quote) der Bank unter die Marke von 5,125 Prozent fällt.

„Wir haben gute Fortschritte bei der Umsetzung unserer Strategie gemacht und eine starke CET-1-Position aufgebaut. Mit der AT-1-Emission optimieren wir unsere Kapitalstruktur, gerade auch mit Blick auf unsere Wachstumsstrategie und veränderte regulatorische Vorgaben“, sagte Stephan Engels, Finanzvorstand der Commerzbank. Die harte Kernkapitalquote der Commerzbank lag per Ende März 2019 bei 12,7 Prozent und damit über allen regulatorischen Anforderungen. (DFPA/TH1)

Quelle: Pressemitteilung Commerzbank

Die Commerzbank ist eine international agierende Geschäftsbank mit Standorten in knapp 50 Ländern. Kernmärkte der Commerzbank sind Deutschland und Polen. Mit den Geschäftsbereichen Privatkunden, Mittelstandsbank, Corporates/Markets und Central & Eastern Europe bietet die im Jahr 1870 gegründete Bank ihren Privat- und Firmenkunden sowie institutionellen Investoren ein umfassendes Portfolio an Bank- und Kapitalmarktdienstleistungen an.

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