Dr. Klein: Jahresendrallye bei Immobilienpreisen im Norden und Osten

Zum Jahresende knackt Berlin einen Rekord: Erstmals steigt der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Häuser an der Spree auf 3.000 Euro pro Quadratmeter. Damit behauptet Berlin den Spitzenplatz knapp vor Hamburg. Allerdings sei eine gewisse Verunsicherung in der Hauptstadt spürbar: „Der Mietendeckel wirft seine Schatten voraus“, sagt Ekkehard Enkelmann, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Berlin.

„Gerade Käufer, die eine Immobilie als Kapitalanlage betrachten, zögern. Auch die finanzierenden Banken kalkulieren vorsichtiger und gehen bei den zu erwartenden Mieteinnahmen eher vom worst case aus. Da wird bei der Bonität jetzt sehr genau hingeschaut“, berichtet Enkelmann. „Hinzu kommt der große Zeitdruck bei potenziellen Käufern, um beim Wunschobjekt auch den Zuschlag zu bekommen. Vor allem bei Hundert-Prozent-Finanzierungen benötigen die Banken zum Teil bis zu fünf Wochen Bearbeitungszeit. Es werden zusätzliche Gutachten eingeholt, um sich abzusichern. In der Zwischenzeit sind die gewünschten Objekte häufig schon vom Markt“, so Enkelmann. Ungeachtet dieser Entwicklung steigt der Medianpreis pro Quadratmeter bei Berliner Häusern gegenüber dem letzten Vierteljahr nochmals um 65 Euro.

Bei Wohnungen klettert der Index verglichen mit dem dritten Quartal um 4,3 Prozent. Käufer von Eigentumswohnungen zahlen im Schnitt 4.505 Euro pro Quadratmeter und damit rund 360 Euro mehr als in Hamburg. Der Höchstpreis pro Quadratmeter liegt bei 12.000 Euro pro Quadratmeter – der Spitzenwert im Norden und Osten. Eine zeitnahe Trendwende sei derzeit nicht zu erwarten.

Nicht jeder Höchstwert werde in Berlin aufgestellt, denn Zwinger, Frauenkirche und Co. stehen laut Dr. Klein nicht nur bei Touristen hoch im Kurs. Eigentumswohnungen in Elbflorenz seien zum Jahresende stark nachgefragt und verteuern sich im Vergleich zum Vorquartal um 5,3 Prozent. Dies ist der höchste Preisanstieg aller Immobilien in den untersuchten Regionen.

Der Wohnungsindex steigt damit auf den Höchstwert von 179,1. Für die teuersten Wohnungen zahlen Käufer bis zu 5.727 Euro pro Quadratmeter – dies entspricht weniger als die Hälfte der Höchstpreise in der Hauptstadt. Der Preisanstieg bei Häusern fällt mit 1,2 Prozent moderater aus: Im Schnitt kostet das Eigenheim 2.433 Euro pro Quadratmeter.

Auch in der Hansestadt werden Rekorde aufgestellt: mindestens 1.395 Euro pro Quadratmeter bezahlen Käufer für eine Eigentumswohnung in Hamburg und damit mehr als doppelt so viel wie in Dresden. 4.146 Euro pro Quadratmeter kostet im Schnitt die Eigentumswohnung den Immobilienkäufer. Der Indexwert erhöht sich im Vergleich zum vergangenen Quartal um 3,3 Prozent auf 206,95. Die Preise für Häuser an Elbe und Alster steigen um fast zehn Prozent verglichen mit dem Vorjahresniveau. Bei einem Medianpreis von 2.970 Euro pro Quadratmeter bei Häusern begegnet Hamburg den Berliner Marktpreisen auf Augenhöhe. Der Indexwert für Hamburger Häuser (174,6), der die tatsächliche Preisentwicklung anzeigt und Parameter wie Lage und Alter der Immobilie berücksichtigt, liegt auf einer ähnlichen Höhe wie für Häuser in Dresden (173,6). (DFPA/mb1)

Quelle: Pressemitteilung Dr. Klein

Die Dr. Klein Privatkunden AG mit Sitz in Lübeck ist ein unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 550 Spezialisten. Dr. Klein ist eine hundertprozentige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

www.drklein.de

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