JLL-Prognose 2014 für Transaktionsvolumen in Gewerbeimmobilen: 700 Milliarden US-Dollar

Nach vorläufigen Zahlen des Immobiliendienstleisters JLL belaufen sich globale Direkt-Investitionen in Gewerbeimmobilien im ersten Halbjahr 2014 auf 294 Milliarden US-Dollar (rund 216 Milliarden Euro). Dies stellt einen Zuwachs von 27 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres dar. JLL hat aufgrund der über den Erwartungen liegenden Performance in der Region Amerika und in Europa und den stabilen Volumina im asiatisch- pazifischen Raum seine Prognose 2014 auf 700 Milliarden US-Dollar (circa 514 Milliarden Euro) angehoben.

Arthur de Haast, bei JLL Lead Director, International Capital Group: „Die globalen Gewerbeimmobilien-Investment-Märkte legen weiterhin eine solide Performance an den Tag, angetrieben von verbesserten Konjunktur- und Fundamentaldaten. Auch wenn wir uns einem Transaktionsniveau nähern wie zuletzt 2006 verzeichnet, so ist dieser Zyklus völlig anders geartet. Die Rückkehr voll funktionsfähiger Kreditmärkte in den letzten zwölf bis 18 Monaten hat sicherlich zur Verbesserung der Investorenstimmung beigetragen; wichtigste Triebfeder für höhere Transaktionsvolumina auf den Gewerbeimmobilienmärkten ist aber die höhere Verfügbarkeit von Eigenkapital.“

Mit 43 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat das Transaktionsvolumen in den ersten sechs Monaten 2014 in der Region Amerika am stärksten zugelegt. Europa notiert ist im zweiten Quartal ein Plus von 50 Prozent im Jahresvergleich, womit sich das Transaktionsvolumen im gesamten ersten Halbjahr um etwas mehr als ein Drittel erhöht hat. Auf ähnlichem Niveau ist für die ersten sechs Monate der Zuwachs in den Kernmärkten Großbritannien, Frankreich und Deutschland, während in Südeuropa, den Benelux-Ländern sowie in Mittel- und Osteuropa sogar mehr als 50 Prozent zu verzeichnen sind. Mit einem Transaktionsvolumen von 32 Milliarden US-Dollar (23,5 Milliarden Euro) im asiatisch-pazifischen Raum im zweiten Quartal lässt den Halbjahresrückgang im Vergleich zum Vorjahr auf nur noch auf ein Minus von acht Prozent schrumpfen. Das Transaktionsvolumen in Australien legte aufgrund einer einmaligen, großvolumigen Reit-Privatisierung stark zu. Erholt zeigten sich auch die Investments in China und Südkorea.

David Green-Morgan, Director, Global Capital Markets Research: „Neue Kapitalquellen aus Schwellenländern haben in den letzten Jahren für Schlagzeilen gesorgt. Letztlich gepusht werden die Transaktionsmärkte aber derzeit durch zunehmende Direktinvestitionen aus traditionellen Kapitalquellen wie Rentenfonds, Stiftungskapital (primär aus den USA), Private Equity, bei vielen Käufen dann in Kombination mit neuen Kapitalquellen. Solange die kurz- und langfristigen Zinssätze auf historisch niedrigem Niveau bleiben, werden Direktinvestitionen in Immobilien auch weiterhin Kapital anziehen.“

Quelle: Pressemitteilung JLL

Jones Lang LaSalle Incorporated ist ein international tätiges Dienstleistungs-, Beratungs- und Investment-Management-Unternehmen im Immobiliensektor mit Sitz in Chicago. Das Unternehmen bietet in mehr als 1.000 Städten in 75 Ländern Dienstleistungen für Eigentümer, Nutzer und Investoren an. (JZ1)

www.jll.de

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