Neuwirth Finance: Baufinanzierungen auf Rekordniveau

Laut einer Studie des Wirtschaftsprüfers PwC hat die Corona-Pandemie die Nachfrage nach Baufinanzierungen weiter ansteigen lassen. Damit bestätigt sich die Robustheit des deutschen Immobilienmarktes in einer der stärksten Wirtschaftskrisen aller Zeiten. Wird sich der Trend in Anbetracht steigender Anleiherenditen und Inflationserwartungen fortsetzen? Schon jetzt befürchten einige Marktteilnehmer steigende Finanzierungskosten, so heißt es im Zins-Kommentar von Neuwirth Finance, Vermittler für Immobilienfinanzierungen.

Im vergangenen Jahr ist der Kreditbestand an Baufinanzierungen von 1,3 Billionen Euro im Jahr 2019 auf fast 1,4 Billionen angestiegen. Das entspricht einem Wachstum von knapp 6,6 Prozent. Der sichtbare Anstieg sei neben den niedrigen Zinsen auf eine verstärkte Nachfrage nach Immobilien zurückzuführen.

Dennoch scheine der auschlaggebendste Faktor die steigenden Immobilienpreise zu sein. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) stiegen Immobilienpreise um durchschnittlich 7,4 Prozent im Jahr 2020 und damit stärker als der Kreditbestand. Zudem stieg das Neugeschäft der Banken mit Baufinanzierungen um lediglich 3,8 Prozent (von 263 auf 273 Milliarden Euro) und damit weniger stark als die Immobilienpreise. Dies spreche dafür, dass nicht mehr, sondern teurer gekauft beziehungsweise finanziert wird. Insbesondere Banken profitierten von den steigenden Immobilienpreisen. Letztes Jahr betrugen die Zinserträge rund 14,7 Milliarden Euro. 2015 waren es lediglich 9,4 Milliarden Euro.

Steigende Inflationserwartungen und anziehende Anleiherenditen bereiteten einigen Marktteilnehmern Sorge, dass die Finanzierungskosten für Immobilien steigen werden und damit der Immobilienmarkt an Attraktivität verliere. Diese Sorge sei unberechtigt, da sowohl die Europäische Zentralbank (EZB), als auch die amerikanische Notenbank (Fed) bisher keine Zinsanpassungen anstrebten, da davon ausgegangen werde, dass der derzeitige Inflationsanstieg auf einmalige Effekte (zum Beispiel Wiederanpassung der Mehrwertsteuer) zurückzuführen sei und sich an der allgemeinen Preisdynamik nichts verändert habe. Auch wenn die Rendite auf zehnjährige Bundesanleihen leicht gestiegen sei, werde die derzeitige geldpolitische Ausrichtung der EZB kurzfristig keine signifikanten Sprünge zulassen. Das lasse Banken nur wenig Spielraum in der Anpassung von Finanzierungskosten. Zwar sei ein Anstieg einiger Basispunkte denkbar, jedoch nicht in der Höhe, dass ein voreiliger Kauf berechtigt wäre. (DFPA/mb1)

Quelle: Pressemitteilung Neuwirth Finance

Die Neuwirth Finance GmbH wurde 2001 gegründet und ist ein unabhängiges Beratungshaus. Die Kernkompetenz der Gesellschaft mit Sitz in Starnberg liegt im Bereich der flexiblen Immobilienfinanzierung.

www.neuwirth.de

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