St. Galler Kantonalbank: „Aktien sollten im Portfolio bleiben“

Michael Winkler, Chief Investment Officer der St. Galler Kantonalbank Deutschland AG, hält Aktieninvestments weiterhin für ein vielversprechendes Anlagevehikel. In seinem aktuellen Marktkommentar schreibt der Anlagestratege, dass es ein Fehler wäre, wenn sich Anleger „Hals über Kopf aus dem Aktienmarkt verabschieden würden“. Aktien seien nach wie vor nicht zu hoch bewertet.

Die Monate August bis Oktober wiesen statistisch belegt die schlechtesten Kursentwicklungen auf. Oft folge darauf eine stabile Börsenphase, die bis in den Sommer des nächsten Jahres reichen kann. Der Mut, Aktien im Herbst zu kaufen, wurde häufig belohnt. Dagegen habe sich eine prozyklische Risikoreduktion durch Aktienverkäufe in den vergangenen Jahren fast immer als falsch erwiesen.

Auch die Dividendenrenditen würden dafür sprechen, dass Anleger bei Aktien engagiert bleiben sollten. Mit Renditen von drei bis vier Prozent sei bei vielen Standardaktien mehr zu holen, als jeder Anleiheschuldner derzeit bereit sei zu zahlen.

Eine ausgewogene Depotstruktur sei wichtiger denn je, so Winkler. „Neben Aktien sollten im Depot defensivere Instrumente wie Wandelanleihen, Discountzertifikate und Aktienanleihen zum Einsatz kommen. Auch Fremdwährungsbeimischungen im britischen Pfund oder dem amerikanischen Dollar bleiben attraktiv.“

Quelle: Marktkommentar St. Galler Kantonalbank Deutschland

Die St. Galler Kantonalbank Deutschland AG ist eine hundertprozentige Tochter der St. Galler Kantonalbank-Gruppe in der Schweiz. Die deutsche Vermögensverwaltungsgesellschaft wurde 2009 gegründet und hat ihren Hauptsitz in München. (TH1)

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