Nachhaltige Rendite durch Knappheit - weit weit weg von Wall Street

Peter Jaederberg
Peter Jäderberg

Gastbeitrag von Peter Jäderberg über ein unternehmerisches Investment mit Impact:

Vor knapp zehn Jahren lernten wir ein einzigartiges Asset kennen, das beim genaueren Hinsehen viele Qualitäten in einer außergewöhnlichen Kombination aufwies: ein wachsender Naturrohstoff, seit über 4.000 Jahren weltweit vielseitig verwendet, der so verehrt, begehrt und kostbar wurde, dass er durch Raubbau vom Aussterben bedroht ist. Die Nachfrage kann auf lange Sicht nicht gestillt werden. Ein einziges Unternehmen, Quintis, hat es vor 20 Jahren geschafft, dieses „flüssige Gold“ zu kultivieren. Nachhaltig in aufgeforsteten Mischwäldern im tropischen Norden Australiens, seit wenigen Jahren nach den ersten Ernten als einzige marktfähige Quelle weltweit. Ein Paradebeispiel für Impact Investment und aktives Risikomanagement.

Ein weiterer ungewöhnlicher Aspekt ist die umfassende Wertschöpfung bis in den Einzelhandel hinein. Hierdurch sind die Margen und damit unsere Renditen unternehmerisch hoch. Die geringe Korrelation mit den Kapitalmärkten ist eine weitere Wunschqualität.

Exklusiver Investorenkreis

Zur Expansion hat Quintis im Jahr 2009 eine Handvoll institutioneller Investoren eingeladen, Plantagen unter ihrer Bewirtschaftung und Verwertung zu betreiben. Hierzu gehören der Staatsfonds von Abu Dhabi, der Stiftungsfonds der Harvard Universität, die Church of England sowie - damals als first mover - unsere für dieses Projekt gegründete Unternehmensgruppe Jäderberg & Cie.

Seit ihrer Privatisierung mit neuen finanzstarken Gesellschaftern (als Stakeholder Blackrock) im Oktober 2019 sucht unser Partnerunternehmen keine neuen Investoren. Einzig wir bieten Co-Investoren einen Zugang zu diesem nachhaltigen Sachwert-Investment.

Seit Jahrtausenden begehrt und verehrt

Milliarden von Menschen in Asien haben es seit Jahrtausenden für hunderte von Anwendungen und Produkten genutzt. Auch in Europa kennen wir es als Bestandteil von Kosmetika, Parfüms und demnächst auch von Medikamenten der Schulmedizin: Sandelholz und vor allem das daraus gewonnene ätherische Sandelholz-Öl.

Sandelholz (lateinisch Santalum album) wird bereits seit 4.000 Jahren als Heilmittel in der ayurvedischen und später in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt. In den Kulturen der Hindus und Buddhisten ist es tief verwurzelt, von Tempelritualen über hochwertige Möbel und wertvolle Schnitzereien bis zu Hygieneartikel. Die westliche Welt hat die Vorzüge des Sandelholzes mittlerweile auch zu schätzen gelernt. Durch das neue nachhaltige Angebot entstehen neue Produkte, neue Märkte und Abnehmer von Sandelholz-Öl und beispielsweise Sandelholz-Puder.

Das Sandelholz dieser Qualität ist in der freien Natur jedoch inzwischen vom Aussterben bedroht. Bis vor zwei Jahrzehnten kam über 90 Prozent des internationalen Angebots aus Indien. Dort ist es aufgrund von kontinuierlichem Raubbau und staatlichen Beschränkungen auf einen Bruchteil stark zusammengeschrumpft. Gleichzeitig wird geschätzt, dass der potentielle weltweite Bedarf steigt. Parallel zum dramatischen Schwinden des asiatischen Bestandes wurden seit 1999 im tropischen Norden Australiens nachhaltige Mischwälder mit Sandelholz kultiviert, also keine Monokultur. Dies war botanisch ein sehr anspruchsvolles Unterfangen und ist bis heute in dieser großflächigen, nachhaltigen Form einzig unserem Bewirtschaftungspartner gelungen. Auf lange Sicht wird dies die einzige Quelle sein, die dem Bedarf nach Sandelholz maßgeblich nachkommen kann und Sandelholz-Öl in pharmazeutischer Qualität anbietet.

Was macht dieses Investment so attraktiv?

Zum einen hat diese Verwertungsgemeinschaft quasi ein Monopol auf diesen wachsenden Rohstoff mit langfristigem Wettbewerbsvorsprung dank ungewöhnlich hoher Markteintrittsbarrieren. Ein langfristig hoher Nachfrageüberhang nach dem begehrten Baum, dem daraus gewonnenen Öl und weiterer Produkte durch voneinander unabhängige, rezessionsresistente Absatzmärkte macht diesen Natur-Sachwert äußerst attraktiv. Renditeerhöhend wirkt sich die umfassende Wertschöpfung aus. Auch die Verarbeitung des Sandelholzes, die Veredlung, die Entwicklung von Absatzprodukten und der internationale Vertrieb wird von Quintis vorgenommen. Zum Beispiel wird in ihrer pharmazeutischen Tochtergesellschaft die Zulassung von auf Sandelholz basierten Medikamenten gegen Neurodermitis, Schuppenflechte und vielem mehr in klinischen Prüfungen vorangetrieben. Aus Investorensicht ist dieser Sachwert relativ unabhängig von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten und eignet sich ideal zur Beimischung eines jeden Vermögensportfolios, um die Rendite zu erhöhen und das Risiko zu senken.

Vorbildliches Risikomanagement bei der Bewirtschaftung

Bei Agrar- und Forstprojekten ist die Vermeidung von Naturrisiken erfolgsentscheidend. Das Risikomanagement bei der Bewirtschaftung der Plantagen durch Quintis ist vorbildlich. Um sicherzustellen, dass die Produktreinheit und -qualität internationale Standards übertrifft, arbeitet ein großes Team von hochqualifizierten Forschern, Förstern und Agrar-Wissenschaftlern seit Jahrzehnten an der Optimierung von Aufzucht, Bewirtschaftung, Ernte, Verarbeitung und Veredlung. Der Wert des Indischen Sandelholzes ermöglicht das erforderliche Budget. Quintis bewirtschaftet heute auf einer Fläche von 122 Quadratkilometern mit über 5,4 Millionen Bäumen mit großem Abstand die weltweit größte Fläche von Sandelholz-Plantagen. Durch die jährliche Ernte reifer Bäume ist ein dauerhaftes Angebot gewährleistet.

Gutes tun und Rendite erzielen

Dieses Investment zeigt, dass man gleichzeitig Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen und dabei eine attraktive Rendite erzielen kann. Die Investition in diesen Natur-Sachwert unterstützt auf vorbildliche Weise Ethik, Ökologie und soziale, unternehmerische Verantwortung und ist ein Paradebeispiel für Impact Investing. Indisches Sandelholz steht seit vielen Jahren auf der Roten Liste für gefährdete Pflanzenarten der Weltnaturschutzunion (International Union for Conservation of Nature - IUCN). Die nachhaltige Kultivierung durch Quintis wirkt dem Raubbau der natürlichen Sandelholz-Vorkommen in Indien entgegen.

Jäderberg & Cie. – unternehmerischer Investor

Unsere Unternehmensgruppe betreibt inzwischen fünf Sandelholz-Plantagen mit rund 350.000 Sandelholzbäumen und über einer Million Wirtsbäumen auf 700 Hektar in den australischen Bundesstaaten Northern Territory und Queensland. Hieraus werden Ernteerlöse von über einer Milliarde Euro ab 2028 erwartet. Damit gehören wir zu den größten Sandelholz-Unternehmen der Welt. Etwa 48 Prozent gehören unseren über 1.000 Co-Investoren und Anlegern in elf teils regulierten Anlagevehikeln, der Rest gehört unserer Gruppe. Seit Mai 2018 vermarkten wir von Hamburg aus Sandelholz über unseren Online-Shop und entwickeln zusammen mit Fachpartnern neue Produkte. So vereinbarten wir im November 2018 ein Joint Venture mit einem Naturkosmetik-Unternehmen. Unser Geschäftsmodell ist also nicht, Provisionen von unseren Co-Investoren zu verdienen, sondern die Ernteeinnahmen unserer Plantagenflächen (und damit gleichzeitig, interessensgleich die unserer Co-Investoren) zu optimieren.

Investmentmöglichkeiten für Co-Investoren

Ob institutionelle Anleger, Stiftungen oder Family Offices: wir maßschneidern individuelle Lösungen mit Laufzeiten zwischen fünf und 16 Jahren, in der Regel als Eigenkapitalinvestment, aber auch eine Bondstruktur mit Coupon ist darstellbar. Für Privatanleger bieten wir aktuell zwei Investments an, eine Einmalanlage („JC Sandalwood Invest 10“) und einen Sparplan („JC Sandalwood Invest 11“). Beide Investments sind als Vermögensanlage strukturiert und somit durch das Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) reguliert.

Beide Vermögensanlagen investieren in die Sandelholz-Plantagen der Jäderberg & Cie.-Gruppe und generieren Auszahlungen aus den Ernten im Zeitraum von 2028 bis 2033. Die Prospektprognose für „JC10“ (Einmalanlage) weist eine Gesamtausschüttung von 300,2 Prozent aus, das entspricht einer Rendite von 9,2 Prozent nach australischen Steuern beziehungsweise 13,4 Prozent vor Steuern (jeweils nach IRR-Methode). In Deutschland sind die Auszahlungen konzeptionsgemäß steuerfrei und stehen unter Progressionsvorbehalt. Die Prospektprognose für „JC11“ (Sparplan) weist bei einer erheblich niedrigeren Kapitalbindung eine Gesamtausschüttung von 179,3 Prozent aus, das entspricht einer Rendite von 6,4 Prozent nach australischen Steuern beziehungsweise 9,0 Prozent vor Steuern (jeweils nach IRR-Methode).

Über die weiteren Besonderheiten der beiden Vermögensanlagen können Sie sich im Bereich „Aktuelle Angebote“ des Internetauftritts von Jäderberg & Cie. informieren.

Unser Autor Peter Jäderberg ist Gründer und Geschäftsführer der Jäderberg & Cie.-Gruppe mit Sitz in Hamburg und Betriebsstätte in Perth (Western Australia). Sie wurde 2010 gegründet und damals zum ersten internationalen Plantagen-Investor des Sandelholz-Weltmarktführers. Neben dem nachhaltigen Plantagenbetrieb dieses seltenen und sehr wertvollen Baumes gehört seit 2018 die Vermarktung und Herstellung von hochwertigen Sandelholz-Produkten unter anderem aus dem ätherischen, medizinisch wirksamen Sandelholz-Öl zu ihren Tätigkeiten. Heute gehört Jäderberg & Cie. zu den größten Sandelholz-Unternehmen der Welt.

www.jaederberg.de

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