In der kommenden Woche wird ein ganzes Bündel von Wirtschaftsdaten auf die Märkte einprasseln, schreibt Robert Greil, Chefstratege bei der Privatbank Merck Finck, in seinem aktuellen „Wochenausblick“. „Da die Konjunkturzahlen weiterhin bestenfalls gemischt ausfallen dürften, werden die Aktienmärkte angesichts damit anhaltender Rezessionsängste bei weiter hohen politischen Risiken volatil bleiben“, ist Greil überzeugt.

Die Generali Lebensversicherung ist wegen Irreführung von der Verbraucherzentrale Hamburg abgemahnt worden. Der Versicherungskonzern habe einem Verbraucher, der seinen Rentenversicherungsvertrag wegen einer fehlerhaften Widerspruchsbelehrung rückabwickeln wollte, mitgeteilt, dass dies nicht möglich sei. Die Generali Versicherung schrieb ihrem Kunden: „Der Bundesgerichtshof war in den verhandelten Fällen von einer unzureichenden Belehrung über das Widerspruchsrecht ausgegangen. Das trifft nach unserer Auffassung für den hier vorliegenden Vertrag nicht zu. Ein Widerspruch ist nach unserer Ansicht nicht mehr möglich. Wir lehnen es daher ab, die Versicherung von Beginn an aufzuheben.“

Die zuständigen Gremien der beiden Gesellschaften Deutsche Oppenheim Family Office AG (DOAG) und Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA (SOP) haben entschieden, die DOAG wirtschaftlich rückwirkend zum 1. Januar auf die SOP zu verschmelzen. Die fusionierte Gesellschaft wird unter dem Namen Deutsche Oppenheim Family Office AG firmieren und ihren Sitz in Köln haben. Die Verschmelzung ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Wachstumsstrategie von Deutsche Bank Wealth Management, die das Geschäft mit europäischen Finanzintermediären (FIM) sowie den hauseigenen Multi-Family-Office-Ansatz der DOAG als wesentliche Wachstumsfelder definiert.

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im zweiten Quartal 2019 um 0,1 Prozent gesunken. Der Grund für die schwache Wirtschaftsleistung: Das deutsche Exportgeschäft leidet unter der schwächelnden Weltwirtschaft, dem Handelskonflikt zwischen den USA und China und dem drohenden Chaos durch einen No-Deal-Brexit. „Hinzu kommt, dass die Automobilindustrie einen fundamentalen Wandel zu anderen Antriebstechniken und neuen Mobilitätskonzepten gestalten muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, erklärt Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender des Baufinanzierungsvermittlers Dr. Klein.

Nicht immer deckt sich bei Verbrauchern das subjektive Gefühl mit objektiv gemessenen Daten. Im Falle des Immobilienmarktes und der öffentlichen und medialen Diskussion um Preise und Mieten können Europas Verbraucher aber ihrem Bauchgefühl vertrauen. Gefühlt teuer ist auch gemessen teuer und der Unmut über die Wohnungspolitik ist dort am größten, wo am wenigsten gebaut wird. Das ist das Ergebnis eines Studienvergleichs der Bank ING Deutschland.

Das auf alternative Anlagen spezialisierte Investmentunternehmen Aquila Capital baut seine Kundenbetreuung in Asien mit der Einstellung von Yoon-Jian Chong als Managing Director und I-An Chen als Director weiter aus. Den neuen Führungskräften, die vom Londoner Büro des Unternehmens aus arbeiten werden, obliegt die Betreuung und Beziehungspflege von strategischen und institutionellen Kunden in ganz Asien.

Der Vermögensverwalter La Française Asset Management hat für vier Fonds die Mindestanlagesumme für die institutionellen Tranchen deutlich von einer Million Euro auf 100.000 Euro gesenkt. Von der Reduzierung profitieren der global in gelistete Infrastrukturunternehmen investierende „Ve-RI Listed Infrastructure (I)“, der Immobilienaktienfonds „Ve-RI Listed Real Estate (I)“, der Europafonds „Ve-RI Equities Europe“ sowie der Pionier der ETF-Dachfonds in Deutschland, der „Veri ETF-Dachfonds (I)“.

Die aktuelle Ausgabe "Der Immobilienbrief Nr. 456" des Informationsportals "Rohmert-Medien" ist erschienen. Im Editorial befasst sich Werner Rohmert mit der Kandidatur um den Parteivorsitz der SPD. Die Probleme des SPD-Wählers sind nicht die Probleme der Partei. Die Koalition startet den weiteren Stufenaufbau der Regulierungskaskadierung. Karlsruhe stellt einen Freifahrtschein mit Spengfalle aus. Die Profis der Immobilienwirtschaft gehen laut Umfrage von weiter steigenden Multiplikatoren aus. Die Immobilienmathematik löst sich Peano Axiomen der natürlichen Zahlen und wendet sich den irrationalen Zahlen zu.

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