Der Dax raste in den vergangenen Tagen von Rekord zu Rekord. Doch kann das so weiter gehen? Diese Frage stellt Robert Greil, Chefstratege bei der Privatbank Merck Finck, in seinem aktuellen „Wochenausblick“. Auch wenn die anhaltenden Liquiditätswellen der Notenbanken sowie weiterhin fehlende Alternativen grundsätzlich noch weitere Höchststände ermöglichten, sollte die Diskrepanz der verhaltenen Stimmung auf Unternehmensseite zur Hochstimmung an den Börsen nicht außer Acht werden. „Um die Kursgewinne zu untermauern, sollten sich Daten wie die Einkaufsmanagerstimmung dringend verbessern“, so Greil.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) weist darauf hin, dass die Nexo Group mit angeblichem Firmensitz in Berlin keine Erlaubnis gemäß § 32 Kreditwesengesetz (KWG) zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen im Inland hat. Das Unternehmen untersteht nicht der Aufsicht der BaFin.

Die Ratingagentur Scope hat drei Fonds des Londoner Vermögensverwalters J O Hambro Capital Management (JOHCM) mit Top Ratings bewertet. Während der Aktienfonds "JOHCM Global Select" ein „B“-Rating erhielt, wurden sowohl der Aktienfonds „JOHCM Global Opportunities“ als auch den Mischfonds „JOHCM Global Income Builder“ mit der Höchstnote „A“ bewertet.

Laut dem Mietpreisindex für Gewerbeflächen ("GIMX"), den Immoscout24, ein Internet-Marktplatz für Immobilien, zusammen mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) herausgibt, könnte das zweite Halbjahr 2019 eine Trendwende beim Mietpreisanstieg für Gewerbeimmobilien einläuten. Ralf Weitz, Geschäftsführer von Immoscout24: „Zwar weisen mit Berlin und Köln immer noch zwei der Top-7-Städte deutliche Mietanstiege sowohl bei Büro- als auch Einzelhandelsobjekten auf. München, mit dem höchsten Mietniveau der Republik, entwickelte sich aber deutlich weniger dynamisch. In Frankfurt am Main und Leipzig sehen wir sogar erstmals seit langem einen deutlichen Rückgang bei den Einzelhandelsmieten.“

Der deutsche Bundestag hat am 14. Februar 2020 den Gesetzentwurf zur „Verlängerung und Verbesserung der Regelungen über die zulässige Miethöhe bei Mietbeginn“ beschlossen. Mit diesem Gesetzentwurf will die Bundesregierung die Mietpreisbremse verlängern und verschärfen. So soll unter anderem den Ländern ermöglicht werden, ein Gebiet mit einem angespannten Wohnungsmarkt erneut durch eine Rechtsverordnung zu bestimmen. Die Geltungsdauer einer solchen Rechtsverordnung solle höchstens fünf Jahre betragen. Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes Deutschland IVD, sieht in dem Gesetzesentwurf den Versuch, vom eigenen politischen Versagen auf dem Wohnungsmarkt abzulenken.

Mit 2,38 Milliarden Euro wurde im Jahr 2019 das höchste jemals registrierte Transaktionsvolumen auf dem Frankfurter Wohninvestmentmarkt erzielt. Ein Plus von 87 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet die höchste Steigerungsrate in Deutschland überhaupt, deutlich höher als der Anstieg am deutschen Wohninvestmentmarkt insgesamt (plus sieben Prozent). Der Fünf-Jahresdurchschnitt 2014 bis 2018 wurde um mehr als das Dreifache übertroffen. Lediglich Berlin (3,7 Milliarden Euro) weist 2019 ein höheres Transaktionsvolumen als die Mainmetropole auf. Michael Bender, Senior Team Leader Residential Investment JLL Frankfurt: „Zwar war 2019 ein außergewöhnlich aktives Jahr, der langfristige Trend hin zu höheren Transaktionsvolumina zeichnet sich jedoch bereits seit einigen Jahren ab.“

Der Maklerpool BCA erweitert mit der Versicherungsgruppe die Bayerische seinen Gesellschafterkreis. Insgesamt ist die Bayerische nun mit 4,29 Prozent an BCA beteiligt. Die Anteile setzen sich aus einem von BCA selbst gehaltenen Aktienpaket in Höhe von 3,33 Prozent und 0,96 Prozent aus dem Besitz der Bayreuther bbg Betriebsberatungs GmbH zusammen.

Nach etlichen Jahren hoher Wachstumsraten trübt sich die Lage am deutschen Immobilienmarkt ein, schreibt Kurt Neuwirth, Geschäftsführer von Neuwirth Finance, in seinem aktuellen Zinskommentar. Hohe Erwerbskosten und mögliche Marktregulierungen lassen immer mehr Investoren pessimistisch in die Zukunft blicken. Der aktuelle Neuwirth Finance Zinskommentars zeigt auf, welche Faktoren auf ein Ende des Immobilienbooms hindeuten könnten.

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