Apobank plant Private-Equity-Fonds

Angesichts anhaltend niedriger Zinsen im Euroraum suchen institutionelle Anleger immer öfter nach Anlagealternativen, die zu ihren Rendite-Risikoprofilen passen. „Unsere Kunden fragen uns vermehrt nach Investitionsmöglichkeiten außerhalb der konservativen Assetklassen“, sagt Volker Mauß, Bereichsleiter Institutionelle Anleger der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank). Wichtige Impulse zur Diversifikation gab die Neujahrskonferenz 2019 des Instituts.

Ein Thema, das bei den rund 50 Gästen von Versorgungswerken, Pensionskassen und weiteren Kapitalsammelstellen auf besonderes Interesse stieß, war Private Equity. „Seit vielen Jahren erleben wir, dass mehr und mehr Unternehmen den Gang an die Börse scheuen und stattdessen im Private-Equity-Markt verbleiben“, so Holger Wessling, Vorstandsmitglied der Apobank. Selbst unter Einrechnung der Illiquiditätsprämie, habe Private Equity im vergangenen Jahrzehnt signifikant überdurchschnittlich abgeschnitten.

Entsprechend wurden auf der Veranstaltung zwei exklusive Strategien zum Thema Private Equity vorgestellt: Zum einen plant die Apobank, in diesem Jahr mit einem eigenen Private-Equity-Fonds an den Markt zu gehen. Zum anderen präsentierte die Beteiligungsgesellschaft SHS ihre – bereits investierbare – Managementstrategie. Diese zielt darauf ab, Unternehmen aus dem Medizintechnik- und Diagnostik-Sektor mit marktreifen Produkten und Technologien zu attraktiven Kaufkandidaten zu entwickeln, wie die Geschäftsführer Hubertus Leonhardt und Uwe Steinbacher erläuterten.

Eine weitere Anlageklasse, die bei institutionellen Anlegern derzeit stark nachgefragt wird, ist Multi Asset, wie Matthias Schiestl, Portfoliomanager der Apobank-Tochter Apoasset, bestätigte. Die bedarfsgerechte Umsetzung von Zielfonds nach einem professionellen Selektionsprozess in einem Individualfonds biete größtmögliche Flexibilität bei gleichzeitig hohem fortlaufenden Investitionsgrad und geringem administrativen Aufwand.

Darüber hinaus wurde über Immobilien sowie über Volatilitätsstrategien zur Diversifikation diskutiert. „Volatilität nutzen, Anlageklassen vervollständigen sowie durch Diversifikation nach Regionen und Stilen internationalisieren und optimieren“, fasste Mirko Engels, Leiter Kundenbetreuung, die Investmentideen der Partner zusammen, mit denen Apobank-Kunden in den vergangenen Jahren Renditen erzielen konnten.

Quelle: Pressemitteilung Apobank

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (Apobank) ist eine Genossenschaftsbank mit Sitz in Düsseldorf. Tätigkeitsschwerpunkt des 1902 gegründeten Unternehmens ist die wirtschaftliche Förderung und Betreuung der Angehörigen der akademischen Heilberufe sowie ihrer Standesorganisationen und Berufsverbände. (JF1)

www.apobank.de

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