Deutsche Bundesbank: Statistik über Wertpapieremissionen im Euro-Währungsgebiet

Die Jahreswachstumsrate des Umlaufs an von Ansässigen im Euro-Währungsgebiet begebenen Schuldverschreibungen belief sich im Januar 2019 auf 2,1 Prozent, verglichen mit 1,9 Prozent im Dezember 2018. Das meldet die Deutsche Bundesbank.

Die Jahreswachstumsrate des Umlaufs an von Ansässigen im Euro-Währungsgebiet emittierten börsennotierten Aktien lag im Januar bei 0,7 Prozent nach 0,8 Prozent im Dezember, der Absatz von Schuldverschreibungen durch Ansässige im Euro-Währungsgebiet belief sich im Januar 2019 auf insgesamt 749,9 Milliarden Euro. Bei Tilgungen in Höhe von 608,3 Milliarden Euro ergab sich ein Nettoabsatz von 141,6 Milliarden Euro. Die Jahreswachstumsrate des Umlaufs an von Ansässigen im Euroraum begebenen Schuldverschreibungen betrug im Berichtsmonat 2,1 Prozent, verglichen mit 1,9 Prozent im Dezember.

Die Jahresänderungsrate der umlaufenden kurzfristigen Schuldverschreibungen betrug im Januar minus 0,6 Prozent gegenüber minus 3,8 Prozent im Dezember. Die jährliche Zuwachsrate der langfristigen Schuldverschreibungen lag im Berichtsmonat wie schon im Vormonat bei 2,3 Prozent. Bei den umlaufenden festverzinslichen langfristigen Schuldverschreibungen belief sich die Jahreswachstumsrate im Januar auf 3,1 Prozent nach 2,9 Prozent im Dezember. Die jährliche Änderungsrate des Umlaufs an variabel verzinslichen langfristigen Schuldverschreibungen sank von minus 2,2 Prozent im Dezember auf minus 3,2 Prozent im Januar.

Die Aufgliederung nach Emittentengruppen zeigt, dass die Jahreswachstumsrate des Umlaufs an von nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften begebenen Schuldverschreibungen im Januar 2019 bei 3,4 Prozent lag, verglichen mit 3,3 Prozent im Dezember 2018. Bei den monetären Finanzinstituten (MFIs) stieg die entsprechende Rate im gleichen Zeitraum von 1,7 Prozent auf 2,2 Prozent. Die jährliche Zuwachsrate der umlaufenden von nichtmonetären finanziellen Kapitalgesellschaften begebenen Schuldverschreibungen verringerte sich von 2,7 Prozent im Dezember auf 2,1 Prozent im Berichtsmonat. Bei den öffentlichen Haushalten erhöhte sich diese Rate von 1,4 Prozent im Dezember auf 1,9 Prozent im Januar. Die Jahreswachstumsrate des Umlaufs an von MFIs begebenen kurzfristigen Schuldverschreibungen stieg von minus 3,1 Prozent im Dezember auf 0,4 Prozent im Januar. Die Zwölfmonatsrate des Umlaufs an von MFIs begebenen langfristigen Schuldverschreibungen war im Januar mit 2,4 Prozent gegenüber dem Vormonat unverändert.

Die Emission börsennotierter Aktien durch Ansässige im Euro-Währungsgebiet belief sich im Januar 2019 auf insgesamt 2,9 Milliarden Euro. Es waren Tilgungen in Höhe von 3,5 Milliarden Euro und Nettotilgungen von 0,6 Milliarden Euro zu verzeichnen. Die Jahreswachstumsrate des Umlaufs an von Ansässigen im Euroraum emittierten börsennotierten Aktien (ohne Bewertungsänderungen) lag im Berichtsmonat bei 0,7 Prozent nach 0,8 Prozent im Dezember. Die jährliche Zuwachsrate der von nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften begebenen börsennotierten Aktien betrug im Januar 0,4 Prozent und wies damit keine Veränderung gegenüber Dezember auf. Bei den MFIs lag die entsprechende Rate wie schon im Vormonat bei minus 0,1 Prozent. Was die nichtmonetären finanziellen Kapitalgesellschaften betrifft, so belief sich die Jahreswachstumsrate auf 2,7 Prozent im Berichtsmonat gegenüber 2,8 Prozent im Dezember.

Der Marktwert der ausstehenden von Ansässigen im Euro-Währungsgebiet emittierten börsennotierten Aktien lag Ende Januar 2019 bei insgesamt 7.483,6 Milliarden Euro. Gegenüber Ende Januar 2018 (8.204,0 Milliarden Euro) entspricht dies einem jährlichen Rückgang der Marktkapitalisierung um 8,8 Prozent im Berichtsmonat (nach einer jährlichen Verringerung um 11,7 Prozent im Dezember).

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Bundesbank

Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland. Zentrales Geschäftsfeld ist die Geldpolitik des Eurosystems. Zu den weiteren Aufgaben gehören das Finanz- und Währungssystem, die Bankenaufsicht, der unbare Zahlungsverkehr sowie das Bargeld. (mb1)

www.bundesbank.de

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