Deka Bank sieht Stabilität des Geschäftsmodells bestätigt

Im Jahr 2018 hat die Deka Bank ein wirtschaftliches Ergebnis in Höhe von 452 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: 449 Millionen Euro). Die Nettovertriebsleistung lag mit 11,8 Milliarden Euro zum fünften Mal in Folge im zweistelligen Milliardenbereich. Der Rekordabsatz des Vorjahres (25,7 Milliarden Euro) konnte dabei nicht erreicht werden. Die Nettovertriebsleistung im Retailgeschäft betrug 11,3 Milliarden Euro (12,3 Milliarden Euro). Das institutionelle Geschäft steuerte allerdings nur 0,5 Milliarden Euro zur gesamten Nettovertriebsleistung bei, nach 13,4 Milliarden Euro im Vorjahr. Neben der marktbedingten Zurückhaltung der institutionellen Anleger lag der Rückgang auch an der planmäßigen Beendigung eines Einzelmandats im Zuge der Integration der LBB-Invest in mittlerer einstelliger Milliardenhöhe im September 2018.

Wesentlichen Anteil an der Vertriebsleistung im Geschäft mit den Retail-Kunden hatten insbesondere Aktienfonds (2,4 Milliarden Euro), Immobilienfonds (1,7 Milliarden Euro) und Zertifikate (5,7 Milliarden Euro). Die starke Nachfrage nach Wertpapiersparplänen setzte sich fort: Nach dem starken Wachstum im Vorjahr (600.000) erhöhte sich deren Anzahl um weitere 410.000 Sparpläne auf 4,5 Millionen. Die zunehmende Bedeutung von Fonds und Zertifikaten im Retailgeschäft belegt auch der Anstieg der Deka-Wertpapier­depots, deren Anzahl seit Ende 2014 um eine Dreiviertelmillion auf rund 4,7 Millionen angestiegen ist; allein 2018 wurden 160.000 Depots neu eröffnet. Auf Grund der letztjährigen Kursentwicklung an den Börsen lagen die Total Assets der Deka-Gruppe mit 276 Milliarden Euro unter dem Vorjahresniveau (Ende 2017: 283 Milliarden Euro). Davon entfielen 255 Milliarden Euro (265 Milliarden Euro) auf Fondsprodukte und 20 Milliarden Euro (18 Milliarden Euro) auf Zertifikate. Bei den Fonds gab es Ausschüttungen in Höhe von drei Milliarden Euro, die den Anlegern zugutekamen, und bei den Zertifikaten Fälligkeiten in gleicher Höhe.

Michael Rüdiger, Vorstandsvorsitzender der Deka Bank: „Das Wirtschaftliche Ergebnis der Deka-Gruppe bewegt sich seit Jahren auf hohem Niveau und zeigt die Stabilität unseres Geschäftsmodells. In den letzten beiden Jahren haben sich über eine Million Menschen in Deutschland entschieden, mit Wertpapiersparplänen der Deka zu sparen. Das ist gut angesichts der Volatilität der Märkte und ein kräftiger Schritt in Richtung Wertpapierkultur.“

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Deka-Gruppe ein wirtschaftliches Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres.

Quelle: Pressemitteilung Deka Bank

Die Deka Bank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Sie verwaltet per 31. Dezember 2018 Total Assets in Höhe von rund 276 Milliarden Euro. Das Geschäftsfeld Immobilien bündelt die weltweite Immobilienkompetenz der Deka-Gruppe. Die Kapitalanlagegesellschaften Deka Immobilien Investment GmbH und Westinvest Gesellschaft für Investmentfonds mbH managen und betreuen gemeinsam mit der Servicegesellschaft Deka Immobilien GmbH ein Immobilienvermögen von rund 36 Milliarden Euro. (JF1)

www.deka.de

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