Hypoport meistert turbulentes Jahr 2022

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 stieg der Umsatz des Finanzdienstleistungskonzerns Hypoport-Gruppe nach vorläufigen Zahlen leicht auf 455 Millionen Euro an. Aufgrund der schwierigen Entwicklung im Markt der privaten Immobilienfinanzierung in der zweiten Jahreshälfte reduzierte sich das EBIT des Gesamtjahres auf 25 Millionen Euro, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Das Segment Kreditplattform mit dem internetbasierten B2B-Kreditmarktplatz Europace entwickelte sich aufgrund der turbulenten Marktentwicklung in 2022 trotz eines hohen Wachstums im ersten Halbjahr auf Gesamtjahresbasis seitwärts. Das Transaktionsvolumen auf der Europace-Plattform verringerte sich auf Gesamtjahresbasis gegenüber 2021 um sieben Prozent auf 96 Milliarden Euro. Eine ähnliche Entwicklung verzeichneten die vertriebsunterstützenden Maklerpools. Das white-label Ratenkreditgeschäft blieb stabil. Die Corporate Finance Beratung REM Capital verzeichnete im Gesamtjahr 2022 ein Wachstum, wobei sich die Dynamik im zweiten Halbjahr spürbar abschwächte. Der gesamte Segmentumsatz blieb mit 207 Millionen Euro stabil. Das EBIT sank auf 44 Millionen Euro.

Das Segment Privatkunden mit der zentralen B2C-Marke Dr. Klein gewann trotz Reduktion des Vermittlungsvolumens um sieben Prozent auf 9,2 Milliarden Euro weitere Marktanteile. Die Umsätze im Segment Privatkunden gingen um acht Prozent auf 125 Millionen Euro zurück. Das EBIT sank auf 19 Millionen Euro.

Das Segment Immobilienplattform stellte seit 2020 in Relation zum Umsatz das größte Investitionsfeld der Hypoport-Gruppe dar. Insgesamt stieg der Segmentumsatz der Immobilienplattform um zwölf Prozent auf 65 Millionen Euro. Das EBIT reduzierte sich aufgrund der hohen Zukunftsinvestitionen, ungeplanter Aufwendungen von rund drei Millionen Euro im dritten Quartal durch Regulierungsvorgaben zur Videobesichtigung sowie Sondereffekte aufgrund der Kostensenkungen im vierten Quartal von minus eine Million Euro auf minus zwölf Millionen Euro im Jahr 2022.

Im Segment Versicherungsplattform stiegen die Gesamtumsätze inklusive der Umsätze der nun integrierten Gesellschaft AMEXPool um 26 Prozent auf 61 Millionen Euro. Das EBIT lag aufgrund der weiterhin hohen Investitionen und Sondereffekte im Zuge der Kostenanpassung in Höhe von mehr als einer Million Euro bei minus fünf Millionen Euro.

Für 2023 rechnet der Finanzdienstleistungskonzern laut Ronald Slabke, Vorstandsvorsitzender von Hypoport, mit einem Umsatzrückgang von bis zu zehn Prozent und einem EBIT-Rückgang von bis zu 30 Prozent. „Entscheidend für die Verbesserung unserer Umsatz- und Ertragsentwicklung wird die weitere Dynamik hin zur Normalisierung sein. Nach dieser Phase und zusätzlich beflügelt durch die hohen Investitionen in die Dekarbonisierung des Wohnungsbestandes rechnen wir ab 2024 wieder mit einem prozentual zweistelligen Wachstum von Umsatz und EBIT“, so Slabke.

Die vorläufigen Geschäftszahlen bedürfen noch der Testierung durch den Wirtschaftsprüfer und der Feststellung durch den Aufsichtsrat. Der Geschäftsbericht wird wie geplant am 27. März 2023 veröffentlicht. (DFPA/JF1)

Die Hypoport SE ist die börsennotierte Muttergesellschaft der Hypoport-Gruppe. Der Finanzdienstleistungskonzern mit Sitz in Lübeck ist in den Segmenten Kreditplattform, Privatkunden, Immobilienplattform und Versicherungsplattform tätig. Zu seinen Tochtergesellschaften zählen unter anderem der Finanzvertrieb Dr. Klein Privatkunden AG und die Kreditplattform Europace AG. Daneben fördern die Teilmarktplätze Finmas und Genopace sowie die B2B-Vertriebsgesellschaften Qualitypool und Starpool das Wachstum der Kreditplattform.

www.hypoport.de

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