LBS Südwest: Rekord im Neugeschäft

Im dritten Geschäftsjahr nach der Fusion kann die LBS Südwest einen neuen Rekord verzeichnen: 2018 hat Deutschlands größte Landesbausparkasse ihr Brutto-Neugeschäft nach Bausparsumme um knapp zehn Prozent auf 10,23 Milliarden Euro gesteigert. Dieser Erfolg spiegelt sich auch im Marktanteil wider, der bis Ende September 2018 auf 41,6 Prozent angewachsen ist. Damit baut die LBS die Marktführerschaft in ihrem Geschäftsgebiet aus.

„Mit diesem Ergebnis hat die Landesbausparkasse Südwest das beste Neugeschäft ihrer Geschichte erzielt. Es bestätigt, dass der Zusammenschluss von LBS Baden-Württemberg und LBS Rheinland-Pfalz die richtige Entscheidung war. Die damit verbundenen Maßnahmen und Veränderungen, insbesondere in der Vertriebsstruktur, zeigen Wirkung“, sagt Wolfgang Kaltenbach, Vorsitzender des Vorstandes der LBS Südwest.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor sei das Zusammenspiel der beiden Vertriebsschienen. Etwa die Hälfte des Bausparvolumens (4,91 Milliarden Euro) wurde von den Sparkassen/der BW-Bank in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vermittelt, ein Viertel (2,51 Milliarden Euro) vom LBS-Außendienst. Ein weiteres Viertel entfällt auf das Gemeinschaftsgeschäft, bei dem die LBS-Handelsvertreter gemeinsam mit den Sparkassen tätig sind. Diese Form der kooperativen Zusammenarbeit wurde nach der Fusion auch in Rheinland-Pfalz eingeführt und ist mittlerweile fast im gesamten Geschäftsgebiet der LBS Südwest umgesetzt. In 2018 stieg der Anteil des Gemeinschaftsgeschäftes um 31,5 Prozent auf 2,46 Milliarden Euro.

Positiv habe sich auch das Kreditgeschäft entwickelt: Zum Jahresende erreichte der Bestand an Wohnbaudarlehen 9,67 Milliarden Euro (plus 5,2 Prozent). Das ist der höchste Wert in der Geschichte der LBS und spiegele die Dynamik wider, die aktuell den Immobilienmarkt in Deutschland kennzeichnet. „Im Moment gibt es ein ganzes Bündel an Faktoren, das diese Entwicklung antreibt“, sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Wöhlert. „Das reicht von der positiven Wirtschaftsentwicklung über die steigende Bevölkerungszahl bis hin zu einem ungenügenden Neubau und führt mittlerweile zu teils erheblichen Preisübertreibungen“.

Im vergangenen Jahr hat die LBS 1,67 Milliarden Euro an Krediten an ihre Kunden ausbezahlt. Darüber hinaus hat der LBS-Außendienst eine weitere Milliarde Euro Kredite an die baden-württembergischen und rheinland-pfälzischen Sparkassen sowie die BW-Bank vermittelt. Einschließlich der ausgezahlten Sparguthaben und der durch Bauspardarlehen abgelösten Kredite hat die LBS über drei Milliarden Euro an ihre Bausparer überwiesen und so dem Wohnungsbau zur Verfügung gestellt.

Der Vorstandsvorsitzende der LBS Südwest Wolfgang Kaltenbach tritt zum 31. März 2019 den Ruhestand an. Kaltenbach ist seit 2007 im Vorstand tätig, seit 2017 als Vorstandsvorsitzender. Stefan Siebert, der im November 2017 als Generalbevollmächtigter in die LBS eingetreten ist, wird das Ruder ab April übernehmen. Der Vorstand setzt sich dann aus drei Personen zusammen: Stefan Siebert (Vorsitzender), Uwe Wöhlert (stellvertretende Vorsitzender) und Norbert Lohöfer.

Quelle: Pressemitteilung LBS Südwest

Ende August 2016 hatten die LBS Baden-Württemberg und die LBS Rheinland-Pfalz zur LBS Landesbausparkasse Südwest fusioniert. (mb1)

www.lbs.de

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