HANNOVER LEASING Investment GmbH

Die Hannover Leasing Gruppe konzipiert seit rund 40 Jahren strukturierte Finanzierungen sowie Beteiligungsmöglichkeiten für private und institutionelle Investoren. Sie ist ein spezialisierter Anbieter für nationale und internationale Investmentstrukturen in den Bereichen Immobilienanlage, Flugzeuge und Erneuerbare Energien. Mit ihrer Tochtergesellschaft Hannover Leasing Investment GmbH verfügt die Unternehmensgruppe über sämtliche Voraussetzungen, um ihr Geschäft einschließlich der Funktion einer Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) gemäß den Vorschriften des KAGB zu betreiben. Als KVG bietet die Hannover Leasing Investment heute das vollständige Spektrum an offenen und geschlossenen Spezial-AIF für institutionelle und semi-institutionelle Investoren sowie Publikums-AIF für private Investoren an. Seit 2014 hat die Hannover Leasing bereits 13 AIF aufgelegt und erfolgreich platziert.

Adresse

HANNOVER LEASING Investment GmbH
Wolfratshauser Straße 49
82049 Pullach
Telefon: 089 / 211 04-0
Fax: 089 / 211 04-210


E-Mail: kontakt@hannover-leasig.de
Internet: www.hannover-leasing.de


Geschäftsführer:
Sebastian Hartrott
Marcus Menne
Bernd Schlapka

Die Antworten

Kapitalverwaltungsgesellschaften sind seit Gültigkeit des KAGB die neuen, aufsichtsrechtlichen Emissionshäuser. EXXECNEWS und DFPA stellen sie in einem Fragebogen von 5x5 Fragen vor.

Stand: Februar 2020

 

I. Leitungs- und Eigentümerstruktur

(1) Wie viele Geschäftsleiter mit welchen Ressortverantwortlichen bestehen in Ihrer Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG)?

  • Sebastian Hartrott – Investment / Recht / Strukturierung / Vertrieb
  • Marcus Menne – Risikomanagement / Finanz- und Rechnungswesen / Personal
  • Bernd Schlapka – Fondsmanagement / Controlling
  • Michael Taufiqui-von Ahlefeldt-Dehn - Portfoliomanagement

(2) Bitte beschreiben Sie – gerne auch unterlegt mit einem Konzernorganigramm – Ihre Eigentümerstruktur (familiengeführte Holding/Tochter einer börsennotierten Gesellschaft/Joint Venture etc.)

Die Eigentümerstruktur des Konzerns stellt sich wie folgt dar:

  • 94,9 Prozent CORESTATE Capital Group S.A.
  • 5,1 Prozent Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale

Die KVG der HANNOVER LEASING Gruppe ist die HANNOVER LEASING Investment GmbH, ein 100%iges Tochterunternehmen der HANNOVER LEASING GmbH & Co. KG als Obergesellschaft.

(3) Wie lange sind die Geschäftsleiter in Ihrer Unternehmensgruppe bereits tätig?

  • Sebastian Hartrott – 5 Jahre
  • Marcus Menne – 15 Jahre
  • Bernd Schlapka – 2 Jahre
  • Michael Taufiqui-von Ahlefeldt-Dehn – 1 Jahr

(4) Wie ist Ihre Strategie zur Beteiligung der Geschäftsleiter am Unternehmenserfolg (bspw. über eine Beteiligung an der KVG oder ausschließlich über variable Vergütungen)?

  • Ausschließlich über variable Vergütungen

(5) Welche Persönlichkeiten konnten Sie für den Aufsichtsrat der KVG gewinnen und wie binden Sie Ihre Eigner in den Prozess der strategischen Entscheidungen ein?

  • Axel Wieandt (vormals DB, HRE)
  • Barbara Busch (RA, WP, StB)
  • Lars Schnidrig (CEO Corestate)
  • Die Einbindung der Eigner erfolgt über regelmäßige Sitzungen und sonstige Informationen.

 

II. Kernkompetenz und Zielgruppe

(1) Welche Arten von Investmentvermögen wollen Sie anbieten und verwalten (offen/geschlossen, OGAV/ AIF, Assetklasse)? Was ist ihr mittelfristig angestrebtes Platzierungsvolumen?

Die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb als externe AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft für die HANNOVER LEASING Investment GmbH umfasst offene und geschlossene AIF für Privatanleger, semi-institutionelle und institutionelle Investoren.

(2) Werden Sie unter dem KAGB neue Assetklassen/Fondskonstruktionen anbieten oder Ihre bewährte Produktstruktur –unter Beachtung des Aufsichtsrechts – fortführen?

Die HANNOVER LEASING Investment GmbH wird die bewährte Produktstruktur für die Assetklassen Immobilien und Renewables fortführen. Bei Bedarf wird die Angebotsbreite ggf. um weitere Assetklassen erweitert.

(3) Bieten Sie neben der kollektiven Vermögensverwaltung auch Nebenleistungen wie die Anlagevermittlung oder die Finanzportfolioverwaltung an bzw. ist dies geplant?

Finanzportfolioverwaltung ist derzeit nicht geplant.

(4) Wird das Produktspektrum der KVG ergänzt durch weitere (nicht KAGB-regulierte) Finanzierungslösungen in Ihrer Unternehmensgruppe?

Die HANNOVER LEASING Gruppe wird unverändert das Immobilienleasinggeschäft anbieten. Andere Finanzprodukte, wie z. B. Anleiheprodukte, werden perspektivisch geprüft.

(5) Welchen Anlegertyp wollen Sie mit Ihren Fonds- und Finanzierungslösungen bedienen? Bieten Sie auch bspw. interne KVG-Lösungen für professionelle regulierte Anleger an?

Grundsätzlich bietet die Erlaubnis der HANNOVER LEASING Investment GmbH sämtlichen Anlegertypen des KAGB ein breites Leistungsspektrum. Im institutionellen Segment werden die Investment-Lösungen (interne oder externe KVG) vor allem an den Wünschen der Kunden ausgerichtet.

 

III. Asset- und Risikomanagementansatz

(1) Haben Sie alle Geschäftsprozesse auf die KVG gebündelt, oder bedienen Sie sich auch der Assetmanagement- bzw. Revisionskompetenz von Schwestergesellschaften bzw. externen Dienstleistern? Haben Sie als KVG eine neue Gesellschaft gegründet oder eine bestehende (bspw. Emissionshaus) hierzu herangezogen?

Im Jahr 2014 wurde die HANNOVER LEASING Investment GmbH als eigene KVG etabliert. Die wesentlichen Funktionen wie Konzeption / Einkauf / Vertrieb / Portfolio- und Risikomanagement werden durch die KVG im Konzern erbracht. Einzelne Leistungen werden zunächst von der Muttergesellschaft im Wege des Outsourcings erbracht und bei Bedarf in die KVG verlagert.

(2) Verfolgen Sie eine einheitliche Geschäftsleiterbenennung zwischen KVG und AIF oder setzen Sie Dritte ein als Geschäftsführer der AIF?

Die Geschäftsleiter zwischen KVG und AIF sind grundsätzlich nicht einheitlich.

(3) Favorisieren Sie für Ihr Unternehmen ein nachgelagertes (Risikomanagement überprüft Entscheidungen des Assetmanagements) oder gleichgelagertes (Asset- und Risikomanagement stimmen sich simultan ab) Modell?

Das Risikomanagement der KVG wird sehr frühzeitig in die Prozesse eingebunden und begleitet letztendlich den vollständigen Lebenszyklus eines AIF.

(4) Haben Sie für die Funktionen der Internen Revision und/oder der Compliance gruppenweite Einheiten herangezogen/diese in der KVG gebündelt oder ausgelagert? Konnten Sie insbesondere für Ihre Compliance-Struktur auf nach KWG/WpHG-regulierte Unternehmen Ihrer Unternehmensgruppe zurückgreifen?

Die Compliance Funktion ist in der KVG angesiedelt und wird ggf. für Gruppenunternehmen erbracht. Weitere aufsichtsrechtlich notwendige Funktionen/ Tätigkeiten sind ebenfalls direkt in der KVG angesiedelt.

(5) Welches Rendite- /Risikoprofil verfolgen Sie mit ihren AIF in den jeweiligen Geschäftssegmenten?

Das grundsätzliche Risikoprofil ist konservativ risikobewusst. Die Chancen und Risiken müssen sich in einem angemessenen Verhältnis gegenüberstehen.

 

IV. Vertrieb und Geschäftspartner

(1) Welche Vertriebskanäle wollen Sie mit Ihren KAGB-Lösungen bedienen?

  • Sparkassen
  • Banken
  • Freie Vertriebe
  • Family Offices, Stiftungen und weitere institutionelle - und semi-institutionelle Investoren

(2) Haben Sie eine separate Vertriebsgesellschaft hierzu eingerichtet oder die Vertriebskompetenz bei der KVG gebündelt? Unterstützen Sie Ihre Vertriebspartner mit individuellen Vertriebsmaterialien?

  • Für den Vertrieb unserer AIF greifen wir auf unser breites Vertriebspartnernetzwerk zurück. Ein Direktvertrieb erfolgt derzeit nicht.
  • Die Nutzung einer eigenen Vertriebsgesellschaft mit entsprechender Erlaubnis wird derzeit innerhalb der Gruppe geprüft.
  • Die Vertriebspartner werden selbstverständlich mit individuellen Vertriebsmaterialien und sonstigen Vertriebsmaßnahmen unterstützt.

(3) Bieten Sie auch Direktvertrieb bzw. Private-Placement-Lösungen (nach VermAnlG) an?

Bei Bedarf ja.

(4) Haben Sie sich für eine Depotbank oder eine „alternative Verwahrstelle“ entschieden?

Die Entscheidung ist für die Lösung Depotbank anstelle der alternativen Verwahrstelle gefallen. Als Depotbanken wird derzeit mit Helaba, State Street Bank GmbH, Hauck & Aufhäuser und Caceis zusammengearbeitet.

(5) Bieten Sie Ihre Leistungen auch – als Master-KVG – Initiatoren ohne KAGB-Lizenz an?

Nein.

 

V. Transparenz und Haftung

(1) Wie informieren Sie Ihre Kunden und Anleger sowie Ihre Vertriebspartner über die Fondsperformance und ihre Risikomanagementstrategie bzw. über Ihre Anlagelösungen? Bieten Sie Roadshows bzw. Investor Lounges für professionelle Investoren an?

Die Kunden und Anleger werden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben oder – im institutionellen Bereich - individuell regelmäßig – mindestens einmal jährlich – in Form des Rechenschaftsberichts über die Fondsperformance und Risiken unterrichtet. Bei Bedarf werden die Anleger in kürzeren Abständen informiert. Dabei kommen verschiedenste Informationsinstrumente zur Anwendung.

(2) Mit der KVG besteht nun ein zentraler Haftungsträger. Wie wollen Sie die Haftungsrisiken –insbesondere aus Prospektfehlern – im Risikomanagement der KVG steuern?

Die KVG hat neben dem Risikomanagementsystem für die AIFs ein eigenes Risikomanagementsystem, in dem verschiedenste Risikoarten regelmäßig analysiert und berichtet werden. Weiterhin haben wir die KVG nicht nur mit dem gesetzlich notwendigen Kapital ausgestattet, sondern mit einem gezeichneten Kapital von € 5 Mio., das auch einbezahlt ist.

(3) Werden Sie auch in Zukunft Leistungsbilanzen für die von Ihnen verwalteten Fonds erstellen?

Eine Entscheidung darüber ist noch nicht getroffen worden.

(4) Gibt es auf Ihrer Homepage einen Investor-Bereich mit grundlegenden und aktuellen Informationen zu den Fonds oder kommunizieren Sie postalisch/direkt mit Ihren Kunden und Anlegern?

In der Vergangenheit wurde je nach Fonds individuell entschieden, ob neben der postalischen, direkten Kommunikation die Informationen auch in einem eigenen Investorenbereich durchgeführt werden soll. Dieses Vorgehen wird beibehalten. Es erfolgt derzeit eine sukzessive Umstellung der Anlagekommunikation über ein bereits implementiertes Online-Investorenportal.

(5) Sind Beiratsstrukturen – bspw. für professionelle Anbieter oder für sachkundige Privatanleger – Bestandteil Ihrer Geschäftsstrategie?

Einige der bisher aufgelegten Fonds haben Beiratsstrukturen. Je nach Fonds wurde individuell entschieden – dieses Vorgehen wird beibehalten.

Gordon Grundler
Sebastian Hartrott

Sebastian Hartrott

Investment, Recht, Strukturierung und Vertrieb

Sebastian Hartrott ist Volljurist mit den Schwerpunkten Investment- und Steuerrecht und verfügt über mehr als dreizehn Jahre Erfahrung im Fondsbereich.

Nach Tätigkeiten für verschiedene Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, unter anderem für die PricewaterhouseCoopers AG, wechselte er im Jahr 2015 zur Hannover Leasing-Gruppe, deren Neuaufstellung als Kapitalverwaltungsgesellschaft er zuvor als externer Berater rechtlich begleitete. Im Dezember 2017 wurde Sebastian Hartrott in die Geschäftsführung der Hannover Leasing-Gruppe berufen, in der er unter anderem für die Bereiche Investment, Recht, Strukturierung und Vertrieb verantwortlich ist.

Seit 2016 ist er zudem Lehrbeauftragter für Finanz- und Kapitalmarktrecht an der Hochschule Fresenius in München.

Dr. Thomas Peters
Marcus Menne

Marcus Menne

Risikomanagement, Finanz- und Rechnungswesen, Personal

Marcus Menne war 17 Jahre bei PricewaterhouseCoopers, zuletzt als Partner im Bereich Financial Services, bevor er 2004 zu Hannover Leasing wechselte. Als Bereichsleiter unterstanden dem ehemaligen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bei Hannover Leasing neben Rechnungswesen, Risikomanagement und Aufsichtsrecht auch die Abteilungen Meldewesen und Steuern.

Im Februar 2014 wurde Marcus Menne in die Geschäftsführung der Hannover Leasing GmbH & Co. KG berufen, wo er die Rolle des Chief Financial Officers und Chief Risk Officers verantwortet.

 

Gordon Grundler
Bernd Schlapka

Bernd Schlapka

Fondsmanagement / Controlling

Bernd Schlapka studierte Immobilienwirtschaft sowie Accounting & Taxation und ist Mitglied der Royal Institution of Chartered Surveyors (MRICS). Er blickt auf 12 Jahre Praxiserfahrung bei Deloitte im Bereich Real Estate - zuletzt als bestellter Wirtschaftsprüfer - sowie als kaufmännischer Bereichsleiter bei der GBW Gruppe (heute: Dawonia) zurück. Im Jahr 2018 trat er dann als Leiter für die Bereiche Fondsmanagement, Controlling und Treasury in die Hannover Leasing-Gruppe ein. Im Januar 2020 wurde Bernd Schlapka in die Geschäftsführung der HANNOVER LEASING Investment GmbH berufen, wo er u.a. für die Ressorts Fondsmanagement und Controlling verantwortlich zeichnet.

 

Emissionen im Vertrieb

Es befinden sich derzeit keine Emissionen im Vertrieb.

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