Analyse: Preise für Immobilien im Süden kaum noch rückläufig

In Stuttgart, München und Frankfurt am Main sind die Kaufpreise für Immobilien laut „Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI): Region Süd drittes Quartal 2023“ des Finanzdienstleisters Dr. Klein immer noch sehr hoch – trotz zweistelligem, prozentualem Rückgang sowohl im Haus- als auch im Wohnungssegment.

Ein Minus sei in der Preisentwicklung von Immobilien zwar noch erkennbar, aber es werde zunehmend kleiner: Um insgesamt 1,72 Prozent arbeiten sich die Preise für Eigentumswohnungen in Stuttgart vom zweiten auf das dritte Quartal nach unten. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern manifestiert sich ein erstes Plus von 1,05 Prozent. Dass sich die Eigentumspreise innerhalb eines Jahres etwas gemäßigt haben, verdeutliche der Median: Im dritten Quartal 2022 mussten Käufer für ihre eigene Wohnung in Stuttgart noch durchschnittlich 4.667 Euro pro Quadratmeter zahlen. Ein Jahr später liegt das Niveau bei 3.911 Euro pro Quadratmeter, Käufer zahlen im Mittel 756 Euro weniger.

Dass die rückläufige Preisentwicklung langsam zum Erliegen kommt, zeigten die Zahlen für die deutsche Börsenmetropole am Main: In Frankfurt gehen die Kaufpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser im dritten Quartal dieses Jahres mit 0,39 Prozent sehr gemäßigt zurück. Bei Eigentumswohnungen ist etwas mehr Bewegung zu beobachten: Nachdem sie sich in den Monaten April bis Juni 2023 leicht verteuert hatten (plus 0,16 Prozent) unterliegen die Preise für Appartements in Frankfurt am Main mit minus 1,54 Prozent zuletzt wieder einem leichten Abwärtskurs. Mit einem Median von durchschnittlich 3.857 Euro pro Quadratmeter sind die im Mittel gezahlten Kaufpreise für Eigentumswohnungen auf einem Niveau angekommen, das es zuletzt zu Beginn des Jahres 2020 gab (Vergleich erstes Quartal 2020: 3.873 Euro pro Quadratmeter).

Die deutlichsten Minuszeichen im Vergleich der drei süddeutschen Großstädte weise im dritten Quartal München auf – auch wenn die Preisrückgänge mit 2,84 Prozent bei Häusern und 1,38 Prozent bei Wohnungen nicht die höchsten in den vergangenen Quartalen sind. In der Region Süd müssen Kaufinteressierte in der bayerischen Landeshauptstadt dennoch am meisten investieren, um in die eigenen vier Wände ziehen zu können: Im Mittel zahlen Münchner 6.027 Euro pro Quadratmeter, sofern sie sich ein Einoder Zweifamilienhaus kaufen wollen. Für eine Eigentumswohnung müssen sie beim Verkäufer noch wesentlich mehr Geld auf den Tisch legen. Mit durchschnittlich 7.119 Euro pro Quadratmeter sind Münchner Appartements um mehrere tausend Euro teurer als in Stuttgart (3.911 Euro pro Quadratmeter) oder Frankfurt am Main (3.857 Euro pro Quadratmeter). (DFPA/mb1)

Die Dr. Klein Privatkunden AG mit Sitz in Lübeck ist ein unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Dr. Klein ist eine hundertprozentige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport SE.

www.drklein.de

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