Bürovermietungs- und Gewerbeinvestmentmarkt in Düsseldorf: Aufschwung lässt auf sich warten

In den ersten drei Quartalen 2021 wurden am Düsseldorfer Büromarkt circa 191.200 Quadratmeter Bürofläche umgesetzt. Das sind rund drei Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Neben München war Düsseldorf somit die einzige der Top-6-Städte, die im bisherigen Jahresverlauf keinen Umsatzanstieg verzeichnen konnte. Das meldet der Immobiliendienstleister Savills.

„Die Nachfrage am Düsseldorfer Büromarkt hat sich zuletzt aufgehellt und wir verzeichnen wieder mehr Anfragen. Da diese oftmals noch nicht in Abschlüssen resultierten, spiegelt sich eine Belebung des Marktes jedoch nicht in den statistischen Kennzahlen wider“, sagt Dennis Meyerhoff, Director und Teamleader Office Agency bei Savills in Düsseldorf. Dabei werden insbesondere großflächige Anmietungsentscheidungen derzeit noch vertagt. „Während sich die Aktivität im kleinteiligen Flächensegment kaum zum Negativen verändert hat, sind vor allem Großnutzer in Düsseldorf weiterhin eher zurückhaltend. Auch Mieter mit Flächenbedarfen von 1.000 bis 5.000 Quadratmeter sind oftmals noch in der Planung ihrer zukünftigen Arbeitsplatzkonzepte und schieben Anmietungsentscheidungen daher so weit wie möglich auf. Wo dies eine Option ist, werden Mietvertragsverlängerungen und zum Teil sogar Unterviermietungen von Teilflächen angestrebt“, so Meyerhoff.

Aufgrund des gedämpften Flächenumsatzes in Verbindung mit zusätzlichen Untermietflächen ist die Leerstandsquote erneut auf 7,0 Prozent gestiegen. Das sind zehn Basispunkte mehr als im Vorquartal und 90 Basispunkte mehr als im Vorjahresquartal. In diesem Jahr werden in Düsseldorf 137.600 Quadratmeter Bürofläche fertiggestellt, davon sind noch rund 20 Prozent verfügbar. 2022 kommen voraussichtlich weitere 93.000 Quadratmeter auf den Markt, 2023 nochmals 176.500 Quadratmeter.

Während die Spitzenmiete erneut mit einem Wert von 28,50 Euro pro Quadratmeter bestätigt wurde, stieg die Medianmiete gegenüber dem Vorquartal um 3,2 Prozent und steht nunmehr bei 16,00 Euro pro Quadratmeter. Für den weiteren Jahresverlauf geht Savills weiterhin von einer stabilen Spitzenmiete aus. Die momentan zu beobachtende Nachfragesteigerung dürfte sich sukzessive auch in Abschlüssen und damit steigenden Flächenumsätzen niederschlagen. Savills prognostiziert bis zum Jahresende einen Flächenumsatz von circa 260.000 Quadratmeter. Das wären etwa sieben Prozent mehr als im Vorjahr, aber rund ein Fünftel weniger als im Zehn-Jahres-Durchschnitt. Das Transaktionsvolumen in Düsseldorf summierte sich im bisherigen Jahresverlauf auf 1,1 Milliarden Euro und liegt damit rund 54 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Es handelt sich um den stärksten Volumenrückgang aller Top-Sechs-Städte.

Mit einem Anteil von 75 Prozent am gesamten Transaktionsvolumen waren Büroimmobilien im bisherigen Jahresverlauf die volumenstärkste Nutzungsart. Auf dem zweiten und dritten Rang folgten Entwicklungsgrundstücke mit circa neun Prozent sowie Handelsimmobilien mit knapp sieben Prozent. Dabei dominieren wie bereits im Jahr 2020 Investoren aus Deutschland das Marktgeschehen. So entfielen auf einheimische Käufer rund 73 Prozent des Transaktionsvolumens, gefolgt von Anlegern aus Großbritannien mit circa zwölf Prozent und Luxemburg mit circa neun Prozent.

Wie bereits in den Vorjahren waren offene Spezialfonds mit einem Anteil von rund 36 Prozent am Transaktionsvolumen die aktivste Investorengruppe. Bauträger rückten allerdings auf den zweiten Rang vor. Sie zeichneten für rund 29 Prozent des Volumens verantwortlich. Auf den dritten Rang kamen Sonstige Asset Manager mit einem Anteil von circa 20 Prozent. (DFPA/mb1)

Savills plc ist ein weltweit tätiges Immobilien-Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in London. Tätigkeitsschwerpunkte sind Beratungs-, Management- und Transaktionsdienstleistungen. Das 1855 gegründete Unternehmen beschäftigt über 39.000 Mitarbeiter in mehr als 700 Niederlassungen weltweit.

www.savills.de

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