Bundesbank: Deutsche Wirtschaft im konjunkturellen Aufwind

In ihrer aktuellen halbjährlichen Prognose konstatiert die Bundesbank, dass sich die deutsche Wirtschaft schneller als erwartet von der konjunkturellen Schwäche Mitte des vergangenen Jahres erholt hat und auf einen von der Binnen- und Außennachfrage gestützten Wachstumspfad zurückgekehrt ist. Die Binnenwirtschaft profitiere dabei von der guten Arbeitsmarktlage und den kräftigen Einkommenszuwächsen. „Auch wenn das Auslandsgeschäft gegenwärtig durch dämpfende Effekte aus der Weltwirtschaft beeinträchtigt wird, stehen dem eine stimulierende Euro-Abwertung und die sich festigende wirtschaftliche Erholung des Euro-Raums gegenüber“, erklärte Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Zudem dürfte die Weltwirtschaft wieder an Schwung gewinnen.

Unter diesen Bedingungen erwarten die Bundesbank-Volkswirte, dass die deutsche Wirtschaft nach einer Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts um 1,7 Prozent im laufenden Jahr im kommenden Jahr um 1,8 Prozent und im darauf folgenden Jahr um 1,5 Prozent expandieren könnte. In kalenderbereinigter Rechnung entspräche dies Expansionsraten von 1,5 Prozent im Jahr 2015 und jeweils 1,7 Prozent in den Jahren 2016 und 2017.

Gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex prognostizierten die Bundesbank-Volkswirte eine Erhöhung der Preissteigerungsrate von 0,5 Prozent im laufenden Jahr auf 1,8 Prozent im kommenden Jahr und 2,2 Prozent im darauf folgenden Jahr. Ohne Energie gerechnet würde die Rate von 1,2 Prozent im Jahr 2015 auf 2,2 Prozent im Jahr 2017 steigen.

Gegenüber der Projektion vom Dezember 2014 wurde vor allem für das laufende Jahr die Erwartung für das Wirtschaftswachstum angehoben und hinsichtlich des Preisanstiegs zurückgenommen. „Wesentlich für die gedämpften Inflationsaussichten ist vor allem der kräftige Rückgang der Rohölnotierungen“, sagte Weidmann. Für den Prognosezeitraum unterstellt die Bundesbank, dass die Rohölnotierungen nur leicht anziehen und die Wechselkurse unverändert bleiben. Sollte der Euro verstärkt aufwerten, ergäben sich konjunkturelle Abwärtsrisiken. Weitere außenwirtschaftliche Risiken resultieren nach Bundesbank-Einschätzung aus den Verwundbarkeiten einiger aufstrebender Volkswirtschaften und den geopolitischen Spannungen. In Bezug auf die wirtschaftliche Erholung des Euro-Raums seien Rückschlagsgefahren noch nicht gebannt, warnte Weidmann. „Aus binnenwirtschaftlicher Sicht stellen darüber hinaus zunehmende Verknappungen am Arbeitsmarkt ein angebotsbedingtes Risiko für das Wirtschaftswachstum dar, und sie können sich auch in einem verstärkten Preisauftrieb äußern“, erklärte der Bundesbankpräsident. (JF1)

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Bundesbank

www.bundesbank.de

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