JLL-Analyse: Anhaltend starke Aktivität im zweiten Quartal am europäischen Vermietungsmarkt

Der gewichtete nominale Büro-Mietpreisindex des Immobiliendienstleisters JLL stieg im zweiten Quartal des Jahres leicht an (plus 1,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal). Mit 3,6 Prozent liegt das jährliche Plus der europäischen Büromieten nun über dem Fünfjahresschnitt (3,3 Prozent). Premium-Büros entwickelten sich hinsichtlich Auslastung und Preisgestaltung weiterhin besser als Objekte von geringerer Qualität.

13 der 23 Index-Städte verzeichneten Mietzuwächse, insbesondere Dublin (plus 8,3 Prozent gegenüber Vorquartal), Prag (plus 8,3 Prozent gegenüber Vorquartal), Düsseldorf (plus 5,3 Prozent gegenüber Vorquartal), Rotterdam (plus 4,1 Prozent gegenüber Vorquartal), Berlin (plus 3,8 Prozent gegenüber Vorquartal), Mailand (plus 3,2 Prozent gegenüber Vorquartal), Frankfurt (plus 2,4 Prozent gegenüber Vorquartal) und Hamburg (plus 1,6 Prozent gegenüber Vorquartal). In allen anderen europäischen Index-Städten stiegen die Spitzenmieten um weniger als 1,5 Prozent oder blieben unverändert. Trotz der anhaltenden Unsicherheiten aufgrund der Ukraine-Krise und steigender Bürokosten in ganz Europa blieb die Nachfrage auf vielen europäischen Märkten weiterhin robust. Im zweiten Quartal 2022 lag der Büroflächenumsatz mit 2,6 Millionen Quadratmetern 22 Prozent über dem Vorjahreswert – und damit ein Prozent über dem Fünfjahres-Quartalsdurchschnitt. Die Auswirkungen der Pandemie auf die europäischen Büromärkte ließen nach, da viele Unternehmen auf „hybride“ Arbeitsmodelle umsteigen, auch wenn einige ihren Büroflächenbedarf reduzieren.

Auch im zweiten Quartal zeigten sich beim Vermietungsvolumen im Städtevergleich einige der Index-Städte als Gewinner: Die stärksten Zuwächse beim Vermietungsvolumen verzeichneten Den Haag (plus 877 Prozent gegenüber Vorjahr), Dublin (plus 134 Prozent gegenüber Vorjahr), Hamburg (plus 95 Prozent gegenüber Vorjahr), Düsseldorf (plus 74 Prozent gegenüber Vorjahr) und München (plus 56 Prozent gegenüber Vorjahr). Luxemburg (minus 72 Prozent gegenüber Vorjahr), Edinburgh (minus 47 Prozent gegenüber Vorjahr) und Stockholm (minus 31 Prozent gegenüber Vorjahr) verzeichneten hingegen die stärksten Rückgänge beim Vermietungsvolumen.

Die Top-Fünf-Städte in Deutschland erreichten im zweiten Quartal des Jahres einen Anstieg um 52 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 780.000 Quadratmeter und kletterten damit auf ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Fünfjahres-Quartalsdurchschnitt. Alle fünf Städte verzeichneten steigende Vermietungsaktivitäten, angeführt von Hamburg (plus 95 Prozent gegenüber Vorjahr), Düsseldorf (plus 74 Prozent gegenüber Vorjahr) und München (plus 56 Prozent gegenüber Vorjahr), gefolgt von Berlin (plus 33 Prozent gegenüber Vorjahr) und Frankfurt (plus 14 Prozent gegenüber Vorjahr). Auch im zweiten Quartal 2022 blieb der Leerstand von Büroflächen in Europa trotz des anhaltenden Trends zu Unternehmenskonsolidierungen stabil bei 7,2 Prozent. Es sei zu erwarten, dass der Gesamtleerstand im Laufe der zweiten Jahreshälfte leicht ansteigen wird. Insgesamt wurden in Europa im zweiten Quartal des Jahres Büro-Neubauten mit einer Fläche von 1,1 Millionen Quadratmetern fertiggestellt. Das sind 21 Prozent weniger als noch im Vorquartal und zwölf Prozent weniger als im Vorjahr. (DFPA/mb1)

Jones Lang Lasalle Incorporated ist ein international tätiges Dienstleistungs-, Beratungs- und Investment-Management-Unternehmen im Immobiliensektor mit Sitz in Chicago. Das Unternehmen bietet unter der Marke JLL in mehr als 80 Ländern Dienstleistungen für Eigentümer, Nutzer und Investoren an.

www.jll.de

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