Merck Finck "Blitzlicht": "Omikron-Schock: Einstiegsgelegenheit statt Warnsignal"

Die neue SARS-CoV-2-Variante „Omikron“ verunsichert die Marktteilnehmer. An den globalen Aktienmärkten gab es erhebliche Kursabschläge - der DAX verzeichnete ein Minus von bisher über fünf Prozent. Zusätzlich schweben die Störungen der weltweiten Lieferketten und deutlich steigende Inflationszahlen als weiteres Damoklesschwert über den Aktienmärkten, schreibt Marc Decker, Leiter Fondsmanagement bei der Privatbank Merck Finck, im aktuellen Marktkommentar „Blitzlicht“.

Laut Decker war es in den vergangenen Jahren eine sehr erfolgreiche Taktik, Kurskorrekturen für Aktienengagements zu nutzen. So zeigten sich in der Retrospektive beispielsweise die Kurskorrektur aufgrund des Brexits oder zuletzt wegen der Ausbreitung des Coronavirus im Frühjahr 2020 als hervorragende Einstiegsgelegenheiten.

„Vieles spricht dafür, dass der aktuelle Rückschlag wieder nur vorübergehend ist. So sehen wir beispielsweise keinen signifikanten Schock auf der Nachfrageseite der Wirtschaft, wie wir ihn beispielsweise zur Zeit der großen Finanzkrise hatten. Die Konjunkturentwicklung zeigt sich vielerorts überaus robust, die Unternehmensgewinne wachsen in rekordverdächtigen Raten. Zudem fluten die Zentralbanken die Märkte seit Jahren mit billigem Geld und treiben damit auch den Anstieg der Vermögenspreise an. Die Rahmenbedingungen für neuerliche Kursanstiege an den Aktienmärkten sind damit bestens“, so Decker.

Anleger täten dem Experten zufolge trotzdem gut daran, beim Aufbau von Positionen selektiv vorzugehen. Bei schlechten Nachrichten wie dem Auftauchen der Omikron-Variante werde nämlich der ganze Markt abgestraft, während jedoch nur einige Firmen wirklich betroffen sind und andere unverändert positive Aussichten haben. Decker und sein Team halten es für eine vielversprechende Strategie, gezielt Einzelwerte zu selektieren und dabei vor allem darauf zu schauen, ob ein Unternehmen hohe Erträge auf das investierte Kapital generieren kann. Dort spielten sowohl die Preissetzungsmacht der jeweiligen Firma als auch die Alleinstellungsmerkmale des Geschäftsmodelles eine zentrale Rolle. Unternehmen, die darüber verfügen, entwickeln sich in schwierigem Fahrwasser stabiler, können sogar moderat erhöhter Inflation trotzen und erholen sich schneller von Rückschlägen, meint Decker.

„Gerade Aktienwerte aus dem IT-Sektor, die zuletzt hoch bewertet schienen, bieten hier langfristig gute Einstiegsmöglichkeiten. Auch Unternehmen aus den Sektoren zyklische Konsumgüter, vor allem aus dem Bereich Luxusgüter, und Grundstoffe erzielten in der letzten Berichtssaison gutes Gewinnwachstum und bieten teils wieder interessantere Bewertungsniveaus“, schreibt Decker abschließend. (DFPA/JF1)

Merck Finck a Quintet Private Bank (Europe) S.A. branch hat ihren Sitz in München. Mit Mitarbeitern an 16 Standorten in ganz Deutschland verwaltet sie rund zehn Milliarden Euro an Kundengeldern. Merck Finck ist Teil des Privatbankverbunds Quintet Private Bank (Europe) S.A. (vormals KBL European Private Bankers) in Luxemburg.

www.merckfinck.de

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