Investitionen in die Projektentwicklung von Solarparks

Technischer Fortschritt, enorm gesunkene Produktionskosten und gesetzliche Fördermaßnahmen steigern seit Jahren die Attraktivität der Solarenergie. Bereits 2018 sind rund ein Drittel aller neu zugebauten Energiekapazitäten der Solarenergie zuzuschreiben – mehr als alle fossilen Energieträger und Atomenergie zusammengenommen, schreibt Thorsten Eitle, Mitbegründer und Chief Sales Officer von hep global, in EXXECNEWS 12/2020.

Zugleich profitieren Solarinvestments von der Tatsache, dass die Solarenergie zur systemrelevanten Infrastruktur gehört. Der Generaldirektor der Weltenergieagentur IRENA betont: Die Corona-Präventionsmaßnahmen verlangsamen kurzfristig die Geschwindigkeit des Solarenergie-Ausbaus, aber im Anschluss wird der Klimawandel und der gestiegene Energiebedarf der wachsenden Weltbevölkerung einen Ausbau von Solarenergie mehr denn je erfordern. Unter dem Schlagwort „Green Recovery“ betonen Experten die Notwendigkeit eines Ausbaus regenerativer Energien und bewerten die Solarenergie als die wirtschaftlich rentabelste, am leichtesten ausbaubare und zugleich umweltfreundlichste Energiequelle.

Auch zu Krisenzeiten erfreuen sich Beteiligungen an Solarprojekten einer hohen Nachfrage. Das baden-württembergische Solarunternehmen hep verzeichnet in der zweiten Maiwoche seinen viertstärksten Wochenumsatz in der zehnjährigen Unternehmensgeschichte. Mit verschiedenen Investitionsmodellen bietet das Unternehmen institutionellen und privaten Anlegern die Möglichkeit, sich am weltweiten Ausbau der Photovoltaik zu beteiligen. Projektentwicklungs-AIFs investieren in die Entwicklung von Solarparkrechten bis zur Baureife und sind zeitlich vergleichsweise kurzfristig angelegt. Nach Erhalt aller Genehmigungen und nach der Regelung von Netzeinspeisung und Stromabnahme jedoch vor Beginn der Landaufbereitung und anschließendem Bau des Solarparks wird bereits verkauft.

Die Projektentwicklung beginnt mit der Flächensuche, geht über die Konzeption und Bau und endet mit der Inbetriebnahme des Solarparks. Bei der Evaluation von Zielmärkten spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Die Attraktivität eines Projekts bemisst sich nach der regionalen Sonneneinstrahlung, wirtschaftlicher Attraktivität und nach gesetzlichen Rahmenbedingungen. So wird die Vergütung von Solarstrom in Japan über eine gesetzliche Einspeisevergütung geregelt, die analog zum deutschen Vorbild gestaltet wurde, und deutlich über dem internationalen Durchschnitt liegt. In den USA verhandeln Stromerzeuger und -abnehmer direkt einen langfristigen Stromabnahmevertrag, welcher auch die Vergütung miteinschließt.

Doch nicht nur Einstrahlungswerte und Vergütung haben einen Einfluss auf den finanziellen Erfolg. Auch Entwicklungs-, Finanzierungs-, Bau- und Betriebskosten müssen berücksichtigt werden, um die Rentabilität von Projekten in unterschiedlich funktionierenden Märkten in Gänze zu vergleichen. Im Bereich Bau zum Beispiel ist neben der Bodenbeschaffenheit und der Fauna Größe ein entscheidender Faktor: Je größer das Projekt, desto eher machen sich Fixkosten-Degression und Skaleneffekte bemerkbar. Größenvorteile entstehen im Einsatz von Maschinen, auch die Fixkosten pro Modul reduzieren sich durch erhöhte Produktionsmengen. Gleichzeitig sinken wichtige Kostenfaktoren wie der Netzanschluss. Dies spielt vor allem auf liberalen Strommärkten wie den USA eine Rolle. So rechnet sich das eine Projekt mit einer Vergütung von über sechs Cent pro Kilowattstunde Solarstrom, während ein zweites, viereinhalb Mal größeres Projekt schon mit einer halb so hohen Vergütung rentabel ist.

Einer erfolgreichen Projektentwicklung gelingt es, das Anlagerisiko überschaubar zu halten – bei gleichzeitig attraktiver Renditeprognose. Dies erfordert umfassende Kenntnisse der lokalen Gegebenheiten wie Netzinfrastruktur, Netzbetreiber, gesetzliche Rahmenbedingungen und Planungsverfahren. In den letzten zehn Jahren hat das baden-württembergische Solarunternehmen hep in allen Bereichen umfassende Erfahrungen in verschiedenen internationalen Märkten gesammelt. Der deutschlandweit einmalige Unternehmensansatz zeichnet sich dadurch aus, dass er alle Phasen des Photovoltaikprojekts abdeckt – von der Planung, über die Finanzierung bis hin zu Bau und Betrieb. Als Zielmärkte werden ausschließlich politisch stabile und wirtschaftlich attraktive Märkte ausgewählt und eng mit Spezialisten vor Ort zusammengearbeitet. Gleichzeitig werden am Hauptsitz nahe Heilbronn die Investmentfonds konzipiert und gemanagt, die in die jeweiligen Phasen des Solarprojekts investieren. Die Wertschöpfung bleibt damit komplett in einer Hand, sicher und effizient. Und die Anleger profitieren von der breiten Expertise sowohl als klassisches Solarunternehmen als auch im Investmentbereich. Die Erfahrungen der Vergangenheit und die Zukunftsprognosen zeigen deutlich: Langfristige Investitionen in zukunftsgerichtete Technologieprojekte der kritischen Infrastruktur sind krisenfest und langfristig rentabel.

www.exxecnews.de

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