Keine Entlastung für Ex-Wölbern-Chef

Am 27. November 2014 berichtete das „Manager Magazin“ in seiner Online-Ausgabe von aktuellen Ereignissen aus dem Wölbern-Prozess. Im Prozess gegen den ehemaligen Chef der Fondsgesellschaft Wölbern Invest wird  Heinrich Maria Schulte vorgeworfen insgesamt 147 Millionen Euro aus Geschlossenen Immobilienfonds veruntreut zu haben. Der von der Verteidigung benannte Zeuge Peter Wilden, Finanzchef der Schweizer Pharmafirma Ferring, wurde nun vor Gericht gehört, brachte aber nicht die gewünschte Entlastung.

Schulte hatte behauptet, es habe Vertragsunterlagen zwischen Schultes finnischer Firmengruppe FKD, deren Hauptzweck darin bestand, ein Mittel zur Behandlung von Blasenkrebs zu entwickeln, und Ferring gegeben, auf deren Grundlage die Gelder aus den Fonds entnommen worden seien. Zudem hätten den Geldentnahmen umfangreiche Sicherheiten gegenüber gestanden. Wilden sagte aus, dass die Due Dilligence von Seiten Ferrings, die Risikoprüfung bei dem Vorhaben, noch gar nicht abgeschlossen gewesen sei. Laut Wilden gab es konkrete Probleme, die zunächst hätten bewältigt werden müssen, beispielsweise bei der Produktionsanlage in Finnland, die das besagte Krebsmittel in größerer Menge herstellen sollte.

Zudem wären im Falle eines Vertragsschlusses zunächst nur vergleichsweise geringe Gelder an FKD geflossen. Wilden zufolge hätte FKD unmittelbar nach Unterzeichnung eine „Signing Fee“ in Höhe von sieben Millionen Euro erhalten. In den darauffolgenden 1,5 bis zwei Jahren wären abhängig vom Erreichen bestimmter Entwicklungsschritte weitere Zahlungen in Höhe von zusammen 10,5 Millionen Euro fällig gewesen. Mit einer Zulassung des Krebsmittels, welche wohl größeren Umsatz versprochen hätte, war laut Wilden nicht vor 2018 zu rechnen.

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