Schweizer Goldinitiative: Fluch oder Segen?

Am 26. November 2014 veröffentlichte die Wirtschaftswoche in ihrer Online-Ausgabe einen Artikel, der sich mit dem am 30. November 2014 in der Schweiz stattfindenden Volksentscheid auseinandersetzt. Die Schweizer werden dann darüber entscheiden, ob die Schweizerische Nationalbank (SNB) künftig ein Fünftel ihrer Aktiva in Gold halten muss. Gibt es eine Mehrheit für die „Goldinitiative“, darf die SNB in Zukunft kein Gold mehr verkaufen, muss die Goldreserven im eigenen Land verwahren und ist verpflichtet, stets mindestens 20 Prozent ihrer Aktiva in Gold vorzuhalten. Die Initiatoren der Initiative sehen in der Aufstockung der Goldreserven die Chance des Erhalt des nationalen Wohlstands.

Die SNB sieht die Initiative kritisch. Sie könne nur voll handlungsfähig sein, wenn sie ihre Bilanz ohne Einschränkungen anpassen kann. Eine Annahme der Initiative würde es der SNB erheblich erschweren, in einer Krisenlage resolut einzugreifen und ihren Stabilitätsauftrag zu erfüllen, warnt der SNB-Präsident Thomas Jordan.

Ebenso herrscht Uneinigkeit unter den Analysten, wie sich eine Annahme der Goldinitiative auf die Entwicklung des Goldpreises auswirkt. Setzt sich die Initiative durch, müsste die Zentralbank Gold für 65,5 Milliarden Franken kaufen. Das entspricht einer Goldmenge von 57,3 Millionen Unzen oder gut 58 Prozent des 2013 weltweit geförderten Goldes. Für die Zukäufe sind der SNB fünf Jahre Zeit eingeräumt.

Laut einer Studie der Deutschen Bank würden die über fünf Jahre gestreckten Käufe den Goldpreis wenig beeinflussen. Der langfristige Goldpreistrend bliebe so unberührt, es gäbe allenfalls kurzfristige Preiseffekte. Die Liechtensteiner VP Bank meint hingegen, dass die Zentralbanken in den vergangenen Jahren ihre Goldverkäufe massiv reduziert hätten. Die SNB werde sich am Markt eindecken müssen, was einen deutlichen Preisanstieg zur Folge hätte. Die Bank of America schätzt, dass der Goldpreis auf bis zu 1350 Dollar steigen könnte, wenn die SNB sich auf dem Weltmarkt eindeckt. 1500 Tonnen seien immerhin gut 35 Prozent der jährlichen weltweiten Nachfrage.

www.wiwo.de

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