Finexity nimmt Private Equity ins Portfolio

Das Hamburger Fintech Finexity treibt die Demokratisierung der Anlageklasse Private Equity, die sonst institutionellen und sehr vermögenden Investoren vorbehalten ist, weiter voran. Das Unternehmen nimmt Private Equity in sein Portfolio auf und bietet Anlegern dank Tokenisierung künftig den direkten und indirekten Zugang zu der Anlageklasse. Eine Investition ist ab 500 Euro möglich.

Bei Private Equity handelt es sich um eine Beteiligung an Unternehmen, die in der Regel nicht an der Börse notiert sind. Generell gibt es vier unterschiedliche Strategien, mit der ein Private-Equity-Fonds die Bilanzstruktur eines wachsenden Unternehmens verbessert: Venture Capital, Growth Capital, Buyout sowie Special Situations.

Bei Venture Capital-Investitionen werden junge Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial finanziert. Häufig kommen diese aus der Hightech-Branche und haben noch keinen oder wenig Umsatz. Bei Growth Capital sind Unternehmen bereits etablierter und stehen vor einem Wendepunkt. Umsätze werden erzielt, es fehlt jedoch Kapital für ein beschleunigtes Wachstum. Beim Buyout ist das Ziel, ein Unternehmen zu erwerben, welches noch nicht börsennotiert ist oder ein börsennotiertes Unternehmen wieder von der Börse zu nehmen. Anschließend soll Einfluss ausgeübt werden. Special Situations umfassen Investitionen in Unternehmen, die vor einer besonderen Situation stehen. Dies kann eine Neustrukturierung oder Sanierung sein. Über den Erwerb von Krediten kann hier die Kontrollübernahme stattfinden. Durch diese Beteiligungen können Unternehmen schneller wachsen, neue Produkte und Technologien entwickeln sowie ihre Bilanzstruktur verbessern.

„Wichtig ist hierbei, dass es sich um ein langfristiges Investment handelt, der Anlagenhorizont liegt, abhängig von der Strategie, bei bis zu zwölf Jahren“, erklärt Paul Huelsmann, CEO von Finexity.

Laut Huelsmann lohne sich Private Equity vor allem für Menschen, die ihr Geld langfristig anlegen wollen und dem Private Equity-Manager ihr Vertrauen schenken. Denn Private Equity werde typischerweise als geschlossener Fonds in Form einer Limited Partnership (LP) geführt. Ein Beteiligungsmanager errichtet die entsprechende Struktur, Anleger zahlen über einen Zeitraum von vier bis sechs Jahren das zugesagte Kapital ein. Private Equity Manager suchen erfolgversprechende Unternehmen mit Wachstumspotenzial, wo sich ein Investment lohnt – in der Regel sind dies acht bis zwölf Portfoliounternehmen. Das investierte Kapital wird im Anschluss durch einen Verkauf an die Anleger zurückgezahlt. „Durch diese Struktur ist die Strategie des Private Equity Managers entscheidend. Historisch gibt es jedoch ein höheres Ertragspotenzial als bei Aktien- und Anleihenmärkten – im Durchschnitt 12,7 Prozent im Vergleich zu 6,0 Prozent“, sagt Huelsmann. Und da die Manager, die als General Partner (GP) fungieren, Anspruch auf eine Gewinnbeteiligung haben, decken sich die Interessen mit denen der Anleger.

Huelsmann: „Am Ende, wenn der Verkauf oder ein Börsengang ansteht, wollen Manager und Investoren natürlich eine möglichst hohe Rendite erwirtschaften.“ (DFPA/JF1)

Die Finexity AG ist ein Fintech-Unternehmen mit Sitz in Hamburg. Gegründet im Jahr 2018, bietet es als eines der ersten Unternehmen weltweit tokenisierte Investitionsmöglichkeiten in Sachwerte an. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 40 Mitarbeiter und verwaltet mehr als 35 Millionen Euro.

www.finexity.com

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