P&R-Insolvenz: Insolvenzverwalter erwartet Erlöse von 150 Millionen Euro in 2019

Die Insolvenzverfahren für die deutschen P&R Gesellschaften kommen gut voran. Nachdem es den Insolvenzverwaltern gelungen war, direkten Zugriff auf die Gesellschaftsanteile an der Schweizer P&R-Gesellschaft zu erhalten, die als Zahlstelle für die deutschen Gesellschaften das vorhandene Containergeschäft fortführt, konnten Erlöse in erheblichem Umfang für die rund 54.000 Gläubiger gesichert werden. Bislang sind rund 110 Millionen Euro aus der Fortführung des vorhandenen Containergeschäfts auf die Treuhandkonten der Insolvenzverwalter der deutschen P&R Gesellschaften weitergeleitet worden. Im laufenden Jahr werden aus der regulären Vermietung/Verwertung der Containerflotte Erlöse in Höhe von weiteren rund 150 Millionen Euro erwartet. Bis Ende 2021 sollen es über 560 Millionen Euro sein, wobei dies vor allem von der weiteren Entwicklung des Marktes abhängt.

„Jetzt geht es vor allem darum, dass diese Gelder auch an die Gläubiger ausgeschüttet werden können. Dazu sind wir erneut auf die Mitwirkung der Gläubiger angewiesen, um die Voraussetzungen für Ausschüttungen schaffen zu können. Wir haben dazu einen Vergleichsvorschlag ausgearbeitet, der ihnen in den nächsten Tagen zugehen wird. Die von den Gläubigern mit hoher Mehrheit gewählten Gläubigerausschüsse haben dem Vorschlag bereits einstimmig zugestimmt“, erläutert Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé.

Auszahlungen werden aber nicht vor dem Jahr 2020 möglich sein.

Quelle: Pressemitteilung Jaffé Rechtsanwälte

Die Kanzlei Jaffé Rechtsanwälte Insolvenzverwalter ist eine in den Bereichen Insolvenzverwaltung, Insolvenzrecht und Prozessrecht tätige Sozietät. (TH1)

www.jaffe-rae.de

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