Städtebauförderung: ZIA begrüßt stärkeren Fokus auf Wirtschaftsimmobilien

Der Interessenverband Zentraler Immobilien Ausschuss (ZIA) begrüßt die Neustrukturierung der Städtebauförderung, wie sie durch die Etataufstellung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat erfolgt ist. „Die zukünftige Säulenstruktur entspricht den Vorschlägen und Forderungen des ZIA – die von uns in die Konsultation eigenbrachten Vorschläge zur Reform wurden umgesetzt“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner.

Die nun freiere Maßnahmengestaltung habe positive Auswirkungen insbesondere auf Wirtschaftsimmobilien, die ein essenzieller Bestandteil einer ganzheitlichen Stadtentwicklung seien und ohne die ein moderner und nachhaltiger Städtebau nicht funktioniere. Aus Sicht des ZIA sei es nicht zielführend, den Fokus ausschließlich auf Wohnen zu legen. Mattner: „Wünschenswert wäre aus Sicht der Immobilienwirtschaft, wenn auch integrierte Stadtentwicklungskonzepte durch den Bund förderfähig wären. Hier sehen wir noch Nachbesserungsbedarf.“

Anstatt der bisherigen Förderprogramme werde es zukünftig drei neue Programmsäulen geben – Lebendige Zentren (300 Millionen Euro), Sozialer Zusammenhalt (200 Millionen Euro) sowie Nachhaltige Entwicklung (290 Millionen Euro. Hinzukommen noch 75 Millionen Euro für nationale Projekte im Bereich Städtebau. Über die nächsten vier bis fünf Jahre hinweg wird es eine Übergangszeit von der alten in die neue Säulenstruktur geben. (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung ZIA

Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) mit Sitz in Berlin ist eine Interessenvertretung der deutschen Immobilienwirtschaft. Er hat die Verbesserung des wirtschaftlichen, rechtlichen, steuerlichen und politischen Umfelds der Immobilienbranche zum Ziel. Als Unternehmer- und Verbändeverband sind im 2006 gegründeten ZIA mehr als 28 Mitgliedsverbände zusammengeschlossen, die für rund 37.000 Unternehmen der Branche sprechen.

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